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j! die Körner oder Bohnen stecken, deren etlicheroth, etliche Leibsarb, mit schwachen FleckenP besprengt, etliche Leberfarb, gleichfalls be->« sprengt, etliche schneeweiß, welche vor dieZt besten gehalten werden, etliche weiß-grau,» etliche zelb :e. Diese Türckische Bohnen,«der auch alle Faseolen nun wollen alle einer-k! ley Erdreich und Wartung haben; und zwar!! lieben sie ein gutes, mittelmäßiges, luckeresErdreich, und einen Sonnenreichen lufftigenw Ort. und müssen um die Hälffte des Aprilssi- >m wachsenden Monden, da keine Kälte mehr>u besoraen ist, weil sie dieselbe gar nicht lei^ den können, gevflantzet werden. Wenn siejn etwas erwachsen, so muß man lanae Stan-gen oder Ruthen da-u stecken, um welche sieii sich winden können. Die niedrigeArt mußallemahl anderthalb Fuß weit von einandergepfiainzer werden, worzu denn ein eigneri» darzu gemachter Bohnen-Pflanyer gebrauchetwird. Man kan auf ein fünf Schuh breitesBeete drey Reihen pflanken, und weil sieniedria an der Erde bleiben, brauchen sie kei-,5 «es Stängelns. Diese lektern sind besser dürr,als grün zu essen, und kält sich der Saamedavon ins dritte Zahr, und langer nicht, auch^ vfft nur zwey >ahr, darnach er gehalten wird.^ Fei? Bohnen siud dreyerlen Gattung mit«, ^eisser, blauer und gelber .Blüthe. DieFeig Bohnen 'mit »veisser Blüthe, so auch^ von einigen Feld- oder -Zau Bohnen genennet werden, ofieget man zum Futter vors Viehzu säen. Der Stengel dieses Gewächses wirdzwey Fuß hoch, und drüber, ist mittelinäßig'' dicke, rund, und wächset gerade in die Höhe,^ l um denselben herum stehen die Blätter wel-»5 che oben Meer-grun, unten aber weißlich'!.:? und wvllicht aussehen, und die Gestalt einer» offenen und ausgespreitzten Hand haben Die»' Blüthen, welche an den äussersten TheilenM- des .Haupt-Stengels und seiner Zweige her-! ' vor kommen, sind weiß und ohne Geruch,>M denen, wenn sie abgefallen, die in langenund platten Schoten bestehende Fruchte sol-ri!' gen, in deren iealicher fünss bis sechs platte,m. sü harte und gelblichte Saamkörner oder Bohz,«- nen stecken. Sie haben harte, weisse Wur-Zeln, welche untergepflüget dem Acker einetreuliche Düngung geben. Man säet sie im,A>> Frühjahr mit andern Hülsen Früchten in al-, K lerley Boden, den man entbehren kan, beson-jxK ders aber gerne in feuchten und fetten Grund,welcher sonsten weder Haber noch Gerste trägt»der zu geil ist, und worauf das Getraide zuAarck ins Stroh wächset. Sie bedürften kei.> ner sonderlichen Wartung und Ansgrasung,indem sie wenig oder gar kein Unkraut nebensich wachsen lassen, sondern vielmehr dassel-^ bige ausrotten, und das Unaezieser vertrei-den. Man muß sie nicht überreiss werden- . lassen, sonsten lauffen sie aus, so darff mansie auch, wenn sie geschnitten, nicht so gleicheinfuhren, sondern müssen noch acht bis vier-^ Zehen Tage auf dem Felde liegen bleiben, da-^ ^>it sie recht austrocknen, indem sie sonst inder Scheune auf einander verschimmeln, daß. Nieder Frucht noch Stroh ausser »um Miste zuveconom.
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gebrauchen ist. Wenn die Bohnen ausge-droschen, so legt m.in die Körner gerne aneinen Ort, wo der Rauch dazu kommen kan,weil sie dadurch recht an-aetrecknet und »ordenen ihnen sehr schädlichen Würmern ver-hütet werden. Das Kraut samt der Blütheabgeschnitten, und an die Wunzein der Obst-Bäume geleget machet sie frisch, und ver-treibet alles Unkraut und Ungeziefer d.won-Das Wasser, so daraus aebruni.t nurd. trei-bet den 'Irin, und mit selbiaem den Stein,einige gebrauchen es auch ais ein Wajch-Was-ser zum Angesicht«. Dasjenige Wasser aber,darinnen die Bohnen gekocht werten soll dieMarken wegnehmen, wenn man sie össtersdamit anseuchtet. Die Bohnen a schrotenund gekocht, »eben den Ochsen und Rindviehim Winter eine ante Nahrnna, und vor dieMaß Schweine ein treffliches Futter. DasMehl davon wird in grosser Theuning vonarmen Leuten mit zum Rrodte genommen,sonsten aber zu allerhand Pflastern und Um-schlägen gebrauchet. Die Feig Bohne n mitblauer- und gelber Blüthe, davon jene ohneGeruch sind, diese aber ueüich wie V-elenriechen, werden in Garten gezogen, und mußder Saamen, weil er sehr hart, einen T»jvorher, ehe man ihn stecket, eingeweihtwerden
Dohnen, nennet man auch diejeniae Ar-beit, da -lierley Hausrarh welcher von Nuß-baum, schwary oder bunt aebeitzten, wie »ichandern, guten Pfund Hvltz ausgeleaet undfourniret ist, dergleichen grosse Köthen,Schräncke, Schreib 5ische, Servietten Pres-sen, rkreinn, Tisch und Fuß-Gestellt u. a.m mit besondern darzu bestimmten Lappenüberfahren, poüret und glatt gemachet wird,so, daß ein solches neu gebohntes Stücke wiedie schönste Schale einer reiffen Bohne svie-gelt- Es werden aber hierzu von rechtswe-gen viererlei) Lappen gebrauchet, als ein rei-ner leinener, womit man gleich anfangs denStaub aufs reineste abwischet, daß er sich indem darauf folgenden Bohnen nicht ankänse,oder in das Wachs mische; auf diesen folgetder wachs- oder eigentlich sogenannte Boi'n-Lappen, mit welchem man sedenn deralei-chen Hausrath bin und wieder derb Übersäh-ret, bis hier und da Wachs von dem Lappendaran klebenbleibet, welcher Lappen folgen-der Gestalt zugerichtet werden kan - Manschneidet aus guter dichter neuer Leinwandein viereckig Tuch, ohngefehr drey ViertelEllen aroß, zerläßt hieraus in einem Tiegelso viel des feinsten Wachses, als man vermu-thet, daß der Lappen nöthig hat, um sichdavon recht vollziehen zu können, messet un-ter dieses Wachs ein wenig rein Baumöl,rühret es wohl durch einander und leat denLeinwand-Lavven hinein, daß er an allen Or-ten mit diesem warme» Wachs sich durch-ziehe, und nicht etwa an eine» Seite vielfachzu liegen komme, endlich wird er mit einemspistigeu Holy herausgenommen, und wenner kalt, aufs reineste ausgehaben. Wennnun mit diesem eines von gedachten StückenN über»