Druckschrift 
[1] (1764)
Entstehung
Seite
197-198
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i?7 Backib unzen Bache

Bach-Haase Bachsteltze i?«

V.ichen, weil nicht allein zur Laichzeit, sondern hero aetraaen, verlieret. Eine Ba^,e hält zwarauch, wann die Wasser durch Güsse sich auf-^ ihre Brnnfft-Zeit nicht allzeit so «Mau, wieschwelle», die Fische gern in die kleinen Ne-j andere wilde Thiere, Massen »ffrmihls ausserden-Wasser an treten, darinnen sie hernach der Zeit Vergleiche,»Frischlinge'aemercket wer-mit le>chrer Müde gesan en werden. Die den, alleine ihre ordni nre Br :nfft-Zeik ist

unter sie sich aufhalten können. Hierbei) hat nate,ti »Vius-Vater zu meicken, daß er durch Bck-, Vach-Fokre, siehe Forelle,che, »»rinne» Fische und Krebse sehen, weder 5 Back?-Haase. ist unter dem gemeinen Volckeine Furt verstatten, viel weniger Flachs dar-! in wachsen die B -.'ttennunq eines sehr gelingeninnen rösten lassen solle, weilen nicht allein und schlecht-aekochtenZu,:emüses, so ausWas-die xiftbe dadurch vernnruhiger, sondern auch ser und Mehl, welches auch nicht das I>eke, zu-tie Baffer unrein, faul und stinckens gemacht > bereitet wird, dergleichen man an einigen Or-«erden. ! ten auch einen Land-Läuffev, insaemein und

Ziachhnngcn oder^asserbunIen, ^Vas-^gn, gewöhnlichsten aber ein isser - Mussnnnelck,'»Vasser-G.'.iichneil ist ein Kraut, nennet.

das gerne an oen anslauffeiiden Brunnen-Adern, und sonderlich in den senchten Gra-ben , die des Winkers nicht bald gefrieren,

ZZach-Holder, siehe Holder.Vach-Hi!!>d!ein, nennet man diejenigen

Dachs-Schlieff.r- welche sich aus den Biber-

gemeiniglich aber neben der Bach-Munpe, und ^i'ch-Otter-ffani abrichten lasse»zu wichsen pflegt. Man hat dessen zweyer .Vach Rreßle-n. jieheGründel.leo Gattungen. Die erste hat rnndlichte, Bachniar, ist d.e Nabiue von enier Artfette, s-'fftige »nd ein wenig zerkerbte Blat Podvlischer Vserde, welche von so harten Ha-ter, wie die Bohnen, daher dieses einiaeiftn, daß sie das Beschlagen nicht bedürffen.auch Bach Dohnen nennen, von safftgru-j Sie dniren aus Reisen überaus wohl ans,ner Farbe; dicke, runde und röihliche Sten-^tauaen aber dennoch besser an ebene, als stei-ge!, die sich zur Erde neiaen. Zwischen de- j nigte und »ebirgigte Orte,nen Stengeln und Blattern wachsen licht-! Bach Münye ist ein wildes Heil-Kraut,

die ohne Stiele an den Gleichen oder Gliedern - und einen viereekiaten, hehlen, s'ff'uen Elen-der Stengel heraus kommen Neben den Biät- gel, dieser aber viele mit bleichen Blü ulein be-^ setzte.Neben Aestlein dat. DiesesKraut blä-

tern steigen beyderseits die Blumen. Iweigleinin Aehren-Gestalt empor, welche mit bläuenoderPurpur-farbenen Blümlein besetzet »nd,denen die mit kleinen Saamen angefüllte Ge-faßlein solgen. Die Bachbungen werden sowohl zur Speise, als zurAwney mitsonderba-remNatzen gebraucht, denn muikansie, weilsie noch jung sind, wie den Brunnkreß, dafürsie offtmahls von den teuren vercanfft wird, zueinem Salat gebrauchen. Der aus dem Krautausgepreßte und filtrirteSafft, auf vierLotk, >

het ich Iunio und Julis. In «eiffem Weingesotten,und davon getruncken befördertes denverstandenen Harn, zertheilt die W'-de, undtobtet die Wärmer. Die frischen Blätter Pfla-ster weise ans die Stirn und schlaffe -.« -eat,stillen die von der Kälte herrührende Hanpt-Schmerizen, und heiiui die Wespen und Bie-nen Stiche; eben dergleichen irische Blätterzerrieben nnd vor die Nase geh 1 ten, oder in dieNasen-Löcher ^steckt, reinig ni das Ha.!pt,stär-

oder dis davon destillirteWasser auf acht bis^ km das Hirn, nnd wenden mit ihrem Geruch

zehenLoth Morgens und Abends einen Monatlang gelrunck n, reiniget das Scharbvckisede,verialtzens, zahe Gebluke, heilet auch die Gelb-und Wassersucht, treibet den Harn, und ist gutwider den Lenden ^ Stein. Man kan annochBriiNlikresse Löffelkraut,Wegerich und derglei-chen^njic destüliren, oder den daraus gepreß-ten Safft mir dem Bachbnngen S -fft vermiIchen, niid also gebrauchen. Mit Eßig undButter gesotten und warm übergelegt stillet es

die Ohnmachten.

Dachftelye, ist ein kleiner hvch'ie>"i>terVoael, welcher mit seinem Schw nitz aus dasgeschwindeste hin und wieder schlä-t, und sich,iedoch nur seiner Nahrung halber,g^ne an Bä-chen uud andern Wisse i> auihält auch daherftinen Nahmen mag bekoiiimen haben. Essind zweyerlen Arten derselben, nsüilich dieschwary - kedüchte und die ge'l'!:. Dieschwary-keblichte, so von einigen auch die

die Rose oder das Rothlanff nnd alle andere' weisse Vachstelye aenennetwird ist am 'LopffGelchwnlsten. Zu eii!em Pflastw in Bier ae- j uns Rücken hinunter aschen ,arb > h >t a >erk0L)t, heiletesdieoffenenSchad.nl welche von? vorne gegen den Schnabel zu ein schwa-ü-S^charbock herkommen; So ist es auch gut für! Blaslein, welches unden Schnibel herumdie Geschwulst undRaudlgksit der Pferde. > gehet, und sich bis weit hinunter an der BrustBache oder-Leene / wird ein Mutter-^ ausbreitet. Um die Auaen h-'runi, eben anSchwein unter den wilden Schweinen genen-! dem Ort, wo die Sneglitze und Kohlmeisennet. Diesen Nahmen bekommt e? nicht ehen-1 weiß s>nv, ist sie gleichfalls weiß, doch eben nichtder, als bis es zwey Jahr alt ist, da es dann' gar hell-weiß, sondern etwas dnnckler, als einedargezen de» Nahme» Frischling, den es bis- Meise, und also ist sie auch unken am Bauch,

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