^ 16, «ufgelauffener Koch
Aäib^eberi!,^rebsen7Möhren. Modeln,Quitten, Reiß, Rinder Marck, Rinds-Euter.Semineln, Zimmer u. 5 5 darnach sie auch ze-r nennet wird, -.»bereitet, indem »1-.11 aus der-. W- aieich.'ii vermittelst vieler Euer und sehr kmr^ gesiebten Zucker einen zarten Teig machet, die-Mix > ^,,, xjneii h-xr;,, verfertigten blechernen Reiffthut, und im Back-Ofen wohl auebacke» läi-^ ö set Es müssen bey einer jeden Art aewisss Vor-theile wohl in acht genommen werden. sou ein? solcher Koch nicht siken bleiben, sondern sein^ auflausen/wie denn derHaupt-Grunddarin-" nen bestehet, daß man Key die;en Tortendie ^euchtinkcit vermeide, denn wenn die!-^r«!N darinnen bleibt, können solche nickt aus-' M,? lauffen Daher es einer anten Köchin zurWlK Nachricht hier beyz-seftet worden. was nebstü inU djsftm bey einem nnd ander» zu beobachten.
U Zlusneiauffcner Apffel 2^och: Röstet Seni-«, d« nie! in B^ter sein gold-qelb, brater Aepffel,Met diesen die Haut herunter, nehmet das>«,''» Fleisch davon bis aus den Kriebs, thut beedesin einen Reib Asch, rubret es darinnen wohli>. unter einander, schlaget ein 10 Eyer, und eben>chj z" so viel Dottern noch darzu. Habt ihr diesesl«Ärck alles -mis beste nochmaklen »u,ammen geruh-ret nuschet drey viertel Pfund Jucker und einü-Mr Loth Nmmet darunter; schütter diesen abge-s,. rävr'ea Teia in den »»recht geinachten Reif-!>« ftn. backst ihn im Ofen gahr, und streuet Zucker- und Zimmet darüber. Oder: rostet über demFe ier in cm wenig Butter geschälte und klein-gesckniitene Aevffel aany trocken, tknt gerie-bene, und gleichfalls in Butter geröstete Sem-.4,^ mel hinzu, rühret solches wohl zusammen nebst>'dre» viertel Psu»dZ»cker und einLvlh Zinimet.Nehmet kierans von 1/! Eyern dasWeisse,schla-get solches in einem Gesckß so lange, bis es einSchnee werde; schultet diesen Schnee in die?„ .> mit Zucker und Semmel wohl abgeriebenen' Aepff-'l, rührt es nochmalen gut unter einan-der, thut diese» Teig in den mit Butter bestri-«A chenen Reis, lasset es backen, und wenn es> i «' bald gahr, überstreichet mit noch ein wenig sol-chem Schnee ohngefehr eines kleinen Fingers! > ^ dick den Koch damit, und streuet bunten Zucker!!!> ^ daraus, s I.s. AufgelaufenerErbsen-Roch:-M°' Kocher schone und rein-gelesene Erbsen imM-. Wasser halb gahr, so, daß die Bälge sich selberW ' ablosen, und nehmet solche davon, die Erbsen''»W, aber lasset wieder trocken werde». Hieraus,M' stosstt sie in einem Mörser ganft klein uns alatt,. A l unter diese reibet in einem Reib-Asch in But-ter geröstete Semmel, wie auch em Stück But-ter, schlaget daran »ehe» Eyer, rührts wohldurch einander, thut Gewürtz hinzu, und rührtsimmer gank zart undglatt, seketnochzEyer-jW?' Dottern dar;», mit welchen ihr alles nochmah-^ in- len fein wohl einrühren müsset. Schüttetein.Dl' halb Pfund Staub-Zucker hinein, haltet mit. dem Ruhren an, bis es gani; zarr, thut diesen.'Mi Teig in eine» mit Butter bestrichenen Reiff,lasset es backen, und tragt es wohl z-rniretauf, denn alle dergleichen f-tr-ge-machte Röche müssen warin gegessen w'ee-!<>ü , Aufgelauffener>Lyer-Dotter-Roch:«M einem Reib-Asch rühret drey viertel PfundSecvnom. I^cxic.
Aufgelauffener Koch »c«
frische Schmelk-Butter, so lange, daß sie wieem Schnee werde. Hierauf schlaget immer ei-nen Ey-Dotter nach dem andern hinein, bisohngefehr ein Schock darinnen. thut ein halbPfund Staub-Zucker hinzu, giessct dieses abge-rührte in einen mit Butter bestrichenen Reiff,lassets in einer Torten-Pfanne., weläiss besser,als im Back-Ofen, backen, und wenn ihr es kar-nlret babr, so traaets auf. AusgelauffenecGrieß-Roch : Rühret ein Stück Butter nebstseinem in Milch hsib ausgequollenen Grieß indem Reib Asche wohl durch einander, schlagt- - Eyer, oder, wenn es zu dick ist, noch«Eyer-Dort, rn darunter, rührt es abermahlen fleißigzusammen, damit es recht klar werde, und schüt-tet drey viertel Pfund klar geriebenen Zuckerdarzu; thut dieses abgerührte in mehrgedach-ten »urecht-gemachten Reiff, und backet es imBack-Ofen abe. Damit ihr aber wissen mö-get, ob dieser Koch gut sey oder nicht, so stecketeinHöly^en in denselben, ist dieses, wennihr es wieder heraus ziehet, trocken, sokönnet ihr daran abnehmen, daß er rechtausgebacken. Aufgelauffener Roch vonRalbs-Lebern: Kochet z vey schöne Kalbs-Lebern gahr, wen» sie wieder kalt, reibet sie aufeinem Reib-Eisen ganft klar, thut sie in ei»schlaget einige Eyer daran, und rüh-ret über dem Feuer alles durch einander, »aßdie Eoer unter der Leber gahr werden. Fernerso rühret dieses in einem Reib-Asch mit 12Eyern auch wohl ab, lasset zergangene Butterherunter lauffen, und rührt es wieder glattabe. (Man darffsich das vielfältige Rüh-ren nicht befremoen lassen; denn dadurchwird dergleichen Roch gut und schön).Hierauf schlaget noch ic> bis i-Eyer Detterahinein, rührt es wieder eine viertel Stunde,werfft Gewürke und anderthalb Pfund Zuckerdarzu, und rühret es abermahlen, bis es genug;Schüttet diesenTeig in einen vorher» mitBut-ter sehr wohl bestrichenen Reiffe», streiffet denKoch oben sein glatt, backet ihn gemahlich ineinem Back-Ofen,oder in einerTorteiuPfanne,und gebt ihn endlich, so warm als nur mög-lich, auf die Tafel, denn sobald erkalt, wird erharte und unangenehm. AufgelauffenerRrebs-Roch: Stechet eineniSchock oder mehrgesottenen Krebsen vorn am Kvxffe das Gelbeund Bittere heraus, stosset siz klein, thut sie ineine Kanne gute Milch oder Rahm, rühret siewohl durch einander, und streichet das abgerie-bene durch ein Haar-Tuch in ein undlassets überm Feuer zusammen lauffen. Dar-nach schüttet dieses in einen Durchschlag, daßdie Feuchtigkeit davon lauffe.wenn es nun gantztrocken, rühret es in einem Reib-Asch, bis esrecht klarwird, reibt einen guten Theil Krebs-Butter mit darunter, schlaget 8 ganke Eyerund 14 Dottern hinzu, und reibt dieses eben-falls fein alatt zusammen. Schüttet abgezo-gene und klein-geschnittene?iaacke5. inglei-chen in Rahm geweichte, und wiederum sauberausgedruckte Semmel darzu, und fahret mitdem Reiben fort. Zuletzt rühret klein -geschnit-tene Citronen-Schalen, Muscaten-Blüthenund drey viertel Pfund Staub - Zucker unterF diesen