Vorrede.
Man wird auch endlich vermittelst eben dieses Abrisses nicht zu viel von diesem Bu», ^ che fordern, sondern leichtlich beurtheilen können, was darein gehöret oder nicht,allermassendieWirtschafftgar zu sehr um sich greiffet, und nicht leichteine Idee' angegeben werden kann, die nicht auseinigc Weise, wenigstens mit der Wirtschafftverknnpffet werden konnte. Allein eben dieses verführet manche, daß sie offt vieles^ dergleichen Büchern suchen, so nicht darinne zu finden, alsdenn aber dieselben^ deswegen tadeln. Und aus eben diesem Grunde werden diejenigen zum öfftern^ k gruben, es habe dieses Lexicon dies oder das nicht, und ihm folglich zuwenig zu«^ trauen, welche den ordentlichen Abriß seines Innhaltes nicht inne haben. Ja ichwillallen angehenden Gelehrten zuvörderstrathen, welche sich zu etwan einerAb-^ öffentlichen Landes- oder Fürstlichen Wirtschafft anfänglich auf dietz« Theorie legen, und dieses Lexicon brauchen wollen, sich vor allen Dingen dieses kur-l"'' M! tze 8cliema bekannt zu machen, und nach demselben aus dem Lexico die Wirtschafftdurchzugehen. Denn solcher Gestalt werden sie auch aufeine gelehrte Art die ersteWch und zulängliche theoretische Anweisung zur Wirtschafft bekommen können, wennanders vermittelst eines todten Vertrags etwas zulernen fähig sind. Massen«nm jch mich gar sehr bemühet habe, viele Dinge, die nur historisch bestimmet waren,Och, nebst dcuenjenigen, die bereits gelehrt vorgetragen sind, aus richtigen GründenmW auszuführen, und solcher Gestalt auch zu einer gelehrten Erkänntniß das Buch ge>Mw schickt zu machen. Sonderlich aber ist solches in denen Grund-Sätzen geschehen,lchii! ali Nach diesen aber können dergleichen Personen, wenn es ihnen beliebet, auch andereAm o conomische Schrifften lesen, und dazu halten. Als zu welchem Ende nicht nur unsMk» ter dem Artickeli Haushaltungsbuch, insgemein zur Erkänntniß der SchafftenW tc kurtze Anleitung gegeben, sondern auch bey dieser nnd jener wichtigen Sache die be-geles« sondern Schrifften angeführet, und in dieser Edition hinzu gesetzt worden. Wennmd W sie sich nun solchergestalt in derl'Ksons feste gesetzet,und sie begeben sich hernach zurm km ?i axi. fahren aber fort nach denen vorkommenden Dingen das Lexicon nun fernerlgeM aufzuschlagen, die eigenen Anmerckungen dazu zu nehmen, und nachzndencken, soMä« werden sie, wenn es ihnen nicht gantz an Witz und Erfindungs-Krafft fehlet, undr Eaidl woferne sie aufgeweckt, und zur Wirtschafft Lust haben, leicht auf viele neue Erfin-auch b« düngen und Vortheile kommen. Und solchergestalt wird man dieses Lexicon diesem>rt,W allen nach nicht allein a) als ein Auffchlage-Buch,oder d) als ein Hülfs-Mittel desMP Gedächtnisses, und c) als ein Mittel zur historischen und ordentlichen Erkänntnißder Wirtschafft, sondern auch <Z) als ein vollständiges Hand-Buch, dabey manW» tckche i xzo Bücher, ja der mündlichen Lehre zur Noth entbehren kann, mithin alsoM »iltl dasselbe e) zur ordentlichen, gründlichen und scharfsinnigen Erkänntniß, folglich fowohl zum Lernen, als f) zur Erweiterung des Erlerneten, und Z) zu neuen Ersin-nt giß düngen, ja K) zum Führer in der ?lsxi brauchen. Zu dem Zweck lu!, lir. 6 ) kan mansonst zwar^esl - I.exica bekannter Massen nicht brauchen. Allein vermittelst dieser.» M Art des Gebrauchs, und vermittelst dieses offt erwehnten Abrisses wird man leichtMM begreifen, daß nunmehro diefes Lexicon etwas besonders an sich.'habe, dazu man,nachdem die oconomische Speeial-Wirrschaffts-Wissenschafft als eine ordentliche, Disciplin tractiret wird, viel eher als sonst gelangen können.
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XX z §.7.Mein