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Darzu sollt Ihr prav trinken teutschen Weyn, denn der Weynist ein gar lieblich Ding in guter vumMns^.
Weß Hertz aber noch mehr begehret, dem soll man-ein süß Speys us Brot und Ehern und Milchfürsetzen, uff daß er nicht uns schmähe und sage: »sie haben michgelahden, aber bey ihnen ist Schmahlhanns Küchenmeyster undwerde ich über Nacht schier Hungers sterben.« — Es ist auch wegenderen lieben Frawen, denn ihr Sinn stehet nach Süßem.So aber Ehner des Guten fast zu viel genossen, der mag etlich
Sorten Käs und Butterzu sich nehmen? denn solches thuet wohl. Zum Beschluß bringetman dar:
verschieden Obst aus dem Morgenlande, so die Mohren nennen:MÄjungVÄ und n!wasi.
So Euch alles hat geschmeckt und Euer Sinn ist guter Ding,sollt Ihr auch noch ein arabisch Gebräu us Mokkabohnen bekommen,anch scharf und süß »L^navit«.
Dazu wird erklingen ein gar lieblich Getöhn von Zinken undSchalmeheu, wobei ihr solltet lustig seyn und fein artig, wie esin Gegenwart von denen holden Frawen sich ziemet.
Altdeutsche Speisekartebei der »Versammlung deutscher Salinen«am 20. August 1892 zu Halle a. S.
Den woledlen / wolgelehrten vnd großmächtigen Herren / so dasköstliche saltz zu sieden sich besleyßigen / vnd so allhiero in der gutenstadt Halle sich festlich vereynigt haben / soll zur letzung vnd sterkungegereychet und sürgesetzet werden / was man vmbstehend verzeychnetsindt.
Erstlich. Eyn köstlich krasftsnppen /nach der hertzogin art.
Darnach. Eyn wolgewürtzte krustelspeys / von käs vndandern guten dingen künstlich znbereytet / nach Mayländer art.
Item. Ein sasftig rükkenstukk von eynem kälbleyn /gläntzend gebraten / sambt allerhandt grün inuesz. (Nimm nitze vil das best kombt hernach.)