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1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
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Eslohe. Wenholthausen. Hellfeld. Schliprütheu. 507

gelegen, noch veer lendere up der anderen syden gelegenboven dem Kerkhove, all in deme Kerspell Bemelinchusen.

10. Esleve hiess noch in der Bestätigungsurkundefür Kloster Grafschaft durch Erzbischof Friedrich I Eslipho.Das Patronat kam 1319 an den Thesaurarius des StiftsMeschede.

Im Pfarrbezirk von Eslohe war eine Kapelle inHachen, welche 1233 dem Kloster Olinghusen durch denGrafen Gottfried II. von Arnsberg incorporirt wurde, wo-gegen dies den Gottesdienst darin besorgen musste. ImJahre 1575 wurde die Capelle neu aufgebaut. Als diehessische Regierung (nach 1803) das Kloster Olinghusenaufgehoben hatte, nahm sie auch die Güter der CapelleHachen in Beschlag, ohne sich weiter darum zu beküm-mern. Die Kapelle gerieth in Verfall. Die anfangs günstigentschiedenen Reclamationen des Kapellenvorstandes sindim Jahre 1848 vom geheimen Obertribunal in Berlin inletzter Instanz abgewiesen worden. In einem Güterver-zeichnisse des Klosters Olinghusen aus der letzten Hälftedes 13. Jahrhunderts heisst es: Ista est pensio, quae debeturannuatim capellae nostrae in Hachnen in parochia Esleve. . . Decima in Asbeke et in Esberne (Eisborn). DieKapelle hatte auch Cerocensuales. In Marchia de Hach-nen die Mast für 30 Schweine und Eber. it. de agrisapud Susatum in die b. Jacobi ad luminaria concin-nanda etc. (Aus Seibertz Quellen der westphälischenGeschichte II. S. 416.)

11. Weneholthusen, gelegen an der Wenne, da-her der Name.- Wilhelmus nobilis de Ardeya verkaufte1300 die Herrschaft sammt Kirchenpatronat an die Grafenvon Arnsberg, wodurch es dann später an Köln kam.

12.Hei evelden, Hellfeld. Die dortige Kirche gehörtedem Kloster in Meschede, wodurch das Patronat nach derUmwandlung des Stifts in ein Männerkloster an den Dechantdesselben kam. Der Bau der Kirche soll nach dem Urtheilvon Prof. Gruber aus der Periode 10751125 sein.

In einer Urkunde 1256 als Zeugen Henricus plebanusin Helevelde, Bernardus plebanus in Everisberge.

13. Slipruden, Schliprüthen. Nach dem Libercollatorum besetzte der Ei-zbischof die Pfarrei.