Essen.
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eine Pfarrkirche im eigentlichen Sinne des Wortes war,wird davon abhangen, ob ein eigener Taufstein dort nach-weisbar ist oder nicht.
Die Gertrudis-Gemeinde der Katholiken bestand unterihrem eigenen Seelsorger fort und hatte ihren Gottesdienstin der Stiftskirche.
Neben den oben erwähnten Kirchen befand sich imUmgange der Münsterkirche eine Kapelle zu Ehren desh. Quintin. Sie soll von Alfred, dem Gründer des Stiftserbaut sein und wurde erst 1817 abgebrochen. In dieserKapelle wurde Gerswid, Alfreds Schwester, die erste Vor-steherin des Klosters Essen begraben. Ihre Grabschrift:Quisquis in hoc templo christum reverenter adoras, sismemor ipse simul gerswidae istic tumulatae. — Inschriftin der Crypta: anno incarn. Dom. 1051 5 id. sept.dedicatum est hoc Oratorium a ven. Arpo. Herimannopraecatu nobilissimae saroris suae Theophanu abb. (Org.für christl. Kunst 1852.)
IV. Die süderländischen Decanate.
Die für Kaiser Friedrich Barbarossa so unglücklicheSchlacht von Legnano (1176) gegen den lombardischenStädtebund wurde die nächste Veranlassung zum Untergangdes Stammes - Herzogthums Sachsen. Der Kaiser konntees seinem Vetter und Jugendfreund Heinrich dem Löwen,dem mächtigsten Vasallen seines Reiches nicht vergessen,ihm seine Hülfe, welche nach allem Ermessen die Nieder-lage der Lombarden herbeigeführt hätte, in der Stundeder äussersten Noth in Domodossola versagt zu haben.Auf dem Reichstage von Ex'furt (1180) wurde der Sachsen-
später Vicar und Mitglied der Bruderschaft der heil. Jungfrau Mariawürde, liegen noch Aufzeichnungen vor, wonach bereits im Jahre 1531von einem Schulmeister Georg Tuber die erste Verbreitung der neuenLehre unternommen wurde und festen Boden gewann, als HeinrichBarenbroch, sonst Kempensis, auf Ersuchen des Magistrats die erstePredigt in der Hospitalkirche zum hl. Geist und darauf am 2. Mai 1563,dem Sonntag Jubilate, die zweite in der Gertrudiskirche abgehaltenhatte. (Grevel.)
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