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Die geschichtliche Grundlage der Erzdiöcese Köln.
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griff), von Ubiern, Gugernern, Sicambrern und Batavernauf der linken — von Tenchteren, Usipetern und Völkerndes suevischen Stammes auf der rechten Seite des Rheinesbewohnt — und diese Völker blieben in ihren Sitzen biszur grossen Völkerwanderung.
Die Bewohner des gallischen Rheinufers hatten sichschon an die römische Herrschaft gewöhnt, als die jensei-tigen zu Beginn des vierten Jahrhunderts in einen Bundzusammentraten, der unter dem Namen der Franken diegermanischen Völkerschaften zusammenfasste, welche frühervereinzelt als Ampsivarier, Attuarier, Bructerer, Chamaven,Chauken, Sicambrer aufgetreten waren. War es ihnen auchzunächst um die Behauptun ihrer Freiheit — daherFranken — den Römern gegenüber zu thun, so wurdenihre Unternehmungen doch bald immer kühner, so dasssie wiederholt über den Rhein drangen und selbst Kölnim Jahre 355 zerstörten. Kaiser Julian drängte zwardurch seine kriegerischen Erfolge, besonders durch seinenSieg über die Alemannen, die Feinde zurück, musste aberdoch einem Theile der Franken, der über die Waal ge-kommen war, Sitze in Toxandria einräumen, wenngleichvor der Hand sie noch dreien römischen Praetoren unter-standen.
Die weltgeschichtliche Bedeutung der Franken begannum das Jahr 395, als Stilicho, der grosse Vandale, bedrängtdurch den Einfall Alarichs in's römische Reich, die Legionenvom Unterrhein abberufen musste und den Franken alsfoederati den Schutz der Grenze anvertraute. Die zurHülfe gerufenen Schaaren der Franken kamen vorzugs-weise aus der heutigen holländischen Provinz Over-Yssel.Das dort gelegene Salland gab ihnen die Bezeichnung dersalischen Franken, ein Name, der sich noch in dem Städt-chen Oldenzaal (Salia vetus) wiederfindet. Diese von nord-wärts kommenden Sicambrer bestätigen damit wenigstenszum Theil die Angaben Strabo's, der ihre Sitze zwischenRhein und Elbe bis an den Ocean zu verlegt hatte.
Mit der Einräumung des Landstrichs, den wir heuteals Nord- und Süd-Brabant bezeichnen, eröffnete Stilichoden Sicambrern den Weg zu weiterem Vordringen. Sofinden wir denn auch kaum ein Menschenalter später ihrenKönig Ghlodio nicht mehr als Bundesgenossen, sondern alsBedränger der Römer. Seinen Sitz hatte er nach demZeugnisse Gregor's von Tours in Dispargura (Doesborg),
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