III. Die ältesten Bewohner des Landes.
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und Schutzverwandte an der Maas, die Eburonen, dasLütticher und Limburger Land inne.
Nabe bei den Eburonen, propinqui Eburonum finibus(üb. VI, 5) wohnten die Menapier. Diese reichten süd-wärts bis zu den Trevirern und den Ardennen; ex Menapiisin Treviros ging Caesars Zug (lib. VI, 6 und 9). Nord-wärts erstreckten sich ihre Sitze bis jenseits des Rheines,ad utranique fluminis ripam agros, aedificia vicosque habebantlib. IV, 1. Wenngleich die Menapier von den römischenSchriftstellern als perpetuis silvis paludibusque muniti be-zeichnet wurden, so bewohnten sie doch auch gleichzeitigfruchtbare Gegenden in der Ebene, die ihnen den Betriebeines ertragreichen Ackerbaues gestatteten. Die Vernichtungihrer Erntevorräthe und Saatfelder wurde von Caesarwiederholt ausgeführt; frumentis . . . agris vastatis heisstes zu Anfang des vierten und zu Ende des sechsten Buches.Alle historischen Ueberlieferungen und die Beschreibungender Wohnsitze jenes germanischen Volksstammes lassen esausser Zweifel, dass die Menapier das clevische Gebiet zubeiden Seiten des Rheines und auf dem linken Rheinuferdas Geldernsche, Jülicher und Kölner Land inne hatten.Ihre Sitze müssen sich aber auch noch tief den Rheinhinunter erstreckt haben, auch wenn Caesar (lib. IV, 1)die Stelle, wo die Usipeter und Tenchteren über den Rheingingen, in Verkennung der geographischen "Wirklichkeitals non longe a mari, quo Ehenus influit, irrtümlicherweiseso bezeichnet haben sollte. Selbst Strabo, der zu einer Zeitlebte, als die alten Völkersitze schon eine beträchtliche Ver-schiebung erlitten hatten, berichtet nach älteren Ueber-lieferungen, dass die Menapier zu beiden Seiten des Rheinesin waldigen und sumpfigen Gegenden gewohnt hätten.Seine Angaben, dass das Gebiet der Eburonen, ihrer west-lichen Nachbarn, sich bis an die Ardennen zu erstreckthabe, stimmen mit Caesars früheren Berichten.
Den Menapiern gegenüber sassen im Bergischen undsüdlichen Westphalen, dem Süderland, die Sicamberer, welcheCaesar proximi Eheno (lib. VI, 35) bezeichnet. IhreNachbarn waren einerseits die Sueven, anderseits die Ubier:Die Sitze der letzteren wurden durch den Rhein vomGebiete der Trevirer geschieden. Die Sicamberer machtenihren Rheinübergang in der Gegend, wo die Wupper inden Rhein einmündet, etwa 8 Stunden unterhalb der vonCaesar geschlagenen Brücke, um ins Land der Eburonen