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1 (1886) Adolf als Reichsfürst
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Das geschah auf dem Reichstage, welcher ungefähr umdie Mitte Januar 1207') in Sinzig zusammentrat, und zudem sich ausser einigen ober- und mitteldeutschen Fürstennamentlich niederdeutsche Grosse eingefunden hatten. 2 ) Leichtverständigte man sich hier über die Friedensbedingungen.Gleich die erste betraf die Restauration Adolfs.In gutenTreuen und nach allen Kräften" versprachen die Bürger Kölnssich durch Briefe und Boten beim Herrn Papste um dieWiedereinsetzung ihres ehemaligen Erzbischofs zu bemühenund ihn im Falle der Gewährung als ihren Herrn anzuerkennenund ihm demgemäss zu dienen. Wäre dieselbe beim bestenWillen nicht zu erreichen, dann gelobten sie nur denjenigenals Erzbisehof anzunehmen, welcher dem Könige und denFreunden und Verwandten Adolfs, dem Herzoge von Brabant,den Grafen von Geldern, Jülich, Berg, Hochstaden, Kesselund dem Vogte von Köln genehm sein würde. Die genanntenHerren sicherten als Gegenleistung der Stadt um Adolfswillen Frieden und Freundschaft zu. Im übrigen wurden dieFreiheiten und Rechte der Kölner in ihrem vollen Umfangebestätigt, die durch das Schisma vielfach gestörten Besitztitelberichtigt, die gegenseitigen Entschädigungsforderungen gegeneinander aufgehoben und die während des Krieges durchBeschlüsse der Bürgerschaft neu eingeführten Steuern abge-schafft. Auch von der Niederreissung der Mauer stand derKönig jetzt ab und schob die feierliche Huldigung bis aufden Sonntag Invocavit (11. März) auf; bis dahin ward dieAufrechterhaltung des Friedensvertrages durch 2000 Bürger,von des Königs Seite durch den Herzog von Brabant unddie niederrheinischen Grafen und Edlen verbürgt. Schliesslichwurde bestimmt, dass alle, welche diese Abmachungen nichtanerkennen würden, ob Kleriker ob Laien, als Reichsfeinde

J ) (Jhron. reg. Ool.:post oetavam epiphauie" (. Januar); am 15. Jan.urkundet Philipp aber in Prankfurt, daher wird der Tag von Sinzig wohlerst nach dem 15 zu setzen sein.

3 ) (Jhron. reg. Col. zu 1207; Ficker, reg. imp. no. 138,