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geben, auch die Bestürmung von St. Goar durch Werner v.Bolanden, welche Caes. Heist. dial. mir. 10, 19 und Alberi-eus M. G-. 23, 878, aber beide zum Jahre 1201 erwähnen,vgl. Abel, König Philipp p. 352. 7. Diese falle aber bestimmtin den Herbst 1202, weil Albericus ausdrücklich hervorhebe,dass Werner erat in parte regia de Suevia; dies sei ebendamals der Fall gewesen (Picker, reg. imp. no. 70). Leiderlässt sich nachweisen, dass Albericus hier auf eigene Handetwas berichtet hat, was er nicht verantworten kann, Cae-sarius, den er nachweislich ausschreibt, weiss nichts davon.Werner kann nämlich zu der Zeit, wo er St. Goar bestürmte,unmöglich zur Partei Philipps gehört haben, denn von Anfangdes Thronstreites an hatte die Erzdiözese Trier, und St. Goarliegt in derselben, treu zum Staufer gehalten, und noch un-mittelbar vor der Zeit, in welche Winkelmann diesen Zugsetzt, hatte die Kirche von Trier, ihre Geistlichkeit, Dienst-mannen und Bürger sich ihm aufs neue eng verbündet (reg.imp. no. 70). Werner niuss also, als er in Trierischen LandenKrieg führte, ein Anhänger des Weifen gewesen sein. Daswar er nur zu Anfang des Jahres 1201, mithin gehört dieBestürmung von St. Goar, mithin auch die Nachricht der Ann.S. .Trudp. zu diesem Jahre.
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Exkurs II.
IstPfalzgraf Heinrich vor oder nach dem thüringischenFeldzuge 1204 von seinem Bruder Otto abgefallen?Von neueren Forschern, welche über diese Frage aufGrund der Quellen kritisch gehandelt haben, setzen Abel,König Philipp 363 und Winkelmann I, 323 die Zeit vonHeinrichs Übertritt bereits vor den thüringischen Feldzugzwischen den 10. März und 25. April 1204. Ihnen schliesstsich Ficker, reg. imp. no. 232b an, während Böhmer, reg.imp. die Sache unentschieden lässt, insofern er p. 15 an-nimmt, dass der Pfalzgraf zwischen Ostern und Pfingsten undp. 36, dass er erst im September oder Oktober seinen Bruderverlassen habe. Sehen wir uns darauf hin die Quellen etwasgenauer an.