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ihnen Glück, dass sie so fest dem Ansinnen ihres Erzbischofs,des Mannes der Bosheit, widerstanden und ihre Herzen vonVerrat und Meineid rein bewahrt hätten. 1 ) Trotzdem gab erdie Hoffnung nicht auf, dass Adolf sein verkehrtes Handelnbald einsehen und reumütig zu ihm und Otto zurückkehrenwerde. In einem Schreiben, das dem ersteren unmittelbar folgte,beauftragte er die genannten Richter, den Thatbestand noch-mals genau zu untersuchen, und wenn es ihnen förderlicherscheine, einen letzten Versuch zu machen, den Erzbischofzur Umkehr zu bewegen. Gäbe er genügende Sicherheit fürdie Aenderung seiner Gesinnung, dann sollten sie ihn unbe-schadet der kirchlichen Disziplin vom Banne lösen, anderen-falls aber ihrem Auftrage gemäss verfahren. 2 )
Am 19. Mai, dem Himmelfahrtstage, 3 ) sprachen demzu-folge die päpstlichen Kommissarien öffentlich im Kölner Domdie Exkommunikation über Adolf aus und verkündeten zugleichseine Vorladung nach Rom. Dass er ihr nicht gehorchenwerde, war vorauszusehen, denn da er Philipp um keinenPreis aufgeben wollte, so musste der päpstliche Richterspruchstets zu seinen Ungunsten ausfallen. Das Einzige, was erthat, war, dass er eine Gesandtschaft nach Rom schickte, dieden Papst von der Notwendigkeit seines Uebertrittes über-zeugen sollte. Seine Freunde verlangten im Hinblick aufdiese Gesandtschaft um des Friedens und der gefährdetenLage des Stiftes willen eine Vertagung der Entscheidung,bis der Papst von der ganzen Sache besser unterrichtet sei,*)aber ihre Forderung wurde rundweg abgeschlagen; dieRichter hielten sich strikt an den Wortlaut des päpstlichenAuftrages, und als Adolf auf wiederholte Citationen nicht
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x ) Reg. de neg. imp. no. 117.
2 ) Reg. de neg. imp. no. 118.
3) Ann. Col. Max. p 820.
4 ) Dial. clerici et laici: Böhmer, fönt. KI, 402. Diese kleine Schriftgewährt uns überhaupt einen trefflichen Einblick in die Stimmung derverschiedenen Stände und Parteien und hat manche interessante Notiz,die wir sonst nirgend finden.