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1 (1886) Adolf als Reichsfürst
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IS

Stein.; Arnold von Altena, Simon von Teklenburg, von edlenHerren namentlich Heinrich von Kuik, Hermann von Waldeckund Heinrich von Swalenberg. 1 )

Es sind also im grossen und ganzen die Teilnehmer derOpposition von 1192 und 1196, mit deren Hilfe jetzt Ottoals Gegenkönig auftrat. Deutlicher wird dies noch, wenn wirunsern Blick richten auf die Zeit, wo die übrigen Fürstenaus dem heiligen Lande zurückgekehrt Partei für den einenoder anderen ergreifen. Da halten zum Weifen noch HerzogHeinrich von Brabant, Pfalzgraf Heinrich und Landgraf Her-mann von Thüringen; bald folgte letzterem auch der BöhmeOttokar, und rechnen wir noch Berthold v. Zähringen dazu,der nur dem Drange der Verhältnisse nachgebend zu Philippzurückkehrte, so haben wir genau die Verschwörung vomJahre 1192.

Die Hauptwurzeln der Macht Otto's lagen aber immerin dem Gebiete, wo der Kölner Erzbischof als Herzog oderMetropolit gebot. Doch so unumschränkt war Adolfs Herr-schaft nicht, dass alle Grossen innerhalb desselben blindlingsseinem Wunsche Folge geleistet hätten. Dass Bischof Albertx. Lüttich von Otto nichts wissen wollte, haben wir schonerzählt; jetzt zog er sich, um vor Belästigungen sicher zusein, in die feste Burg Huy zurück; 2 ) aber auch Gerhard vonOsnabrück fehlte bei der Krönung zu Aachen, und selbstHermann von Münster, der noch im Frühjahr für die kölnischePartei thätig gewesen war, neigte sich zu Philipp. 3 ) Erz-

!) Die Anwesenheit der Genannten ergiebt sich aus Ficker, reg.imp. no. 199201 u. Keg. de neg. irnp. no. 710; auf die AnwesenheitWalrams fuhren Ann. Col. p. 807. Philipp v. Naraür wird von Kog.de Hov. i, 39 erwähnt, nur unter dem falschen Namen Heinrich. Aufdie Nachricht, Otto Sanbl. c. 46, dass Johann v. Trier bei der Krönungassistiert habe, ist nichts zu geben, dieselbe wird vielmehr durch reg.de neg. imp. no. 10 widerlegt, wo der Bischof von Minden unterschreibt:elegi et consecrationi cooperatus fui,"

2) Kein. Leod. p. 654.

3 ) Am 28. Mai 1199 tritt er schon dem Proteste der deutschenFürsten zu Gunsten Philipps bei. Ficker, reg. imp. no. 27.