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Adolf die Bischöfe Konrad von Strassburg. 1 ) Dietrich v. Utrecht,Thietmar von Minden, Bernhard von Paderborn, ferner dieAebte Gerhard von Inden, Widukind von Korvey, Heribertvon Werden. Von weltlichen Grossen Mechtildis, die Her-zogin von Brabant in Vertretung ihres auf der Kreuzfahrtabwesenden Gemals, Herzog Heinrich von Limburg und seinenSohn Walram, welcher nach dem Falle Aachens ebenfalls zuOtto übergetreten war, Grafen Balduin von Flandern undHennegau und seinen Bruder, Markgrafen Philipp v. Namür,ferner die Grafen Albert v. Dachsburg, 1 ) Otto von Geldern,Arnold von Kleve, Wilhelm von Jülich, Dietrich von Holland,Heinrich von Sain, Gerhard von Ahr, Heinrich von Kessel,Heinrich von Hukeswagen, Adolf von Berg, Albert von Ever-
] ) Die Anwesenheit der beiden oberrheinischen Fürsten, des Bischofsv. Strassburg und des Grafen von Dachsburg, scheint mir bei reiflicherÜberlegung doch etwas problematischer Natur zu sein. Zwar fungiertder erstere in zwei Urkunden, die unzweifelhaft in Aachen ausgestelltsind (Ficker reg. iuip. 200. 201), als Zeuge, und bezeichnet sich letztererHeg. de neg. irap. uo. 8 bei der Wahl und Krönung Ottos in Aachenausdrücklich als mithandelnd, wenn man aber erwägt, dass
1. Albert von Dachsbnrg zu Aachen nicht als Zeuge genannt wird,
2. beide das Gesamtschreiben der Fürsten, worin sie noch vonAachen aus (vgl Ficker reg. imp. 203) dem Papste die Wahl undKrönung Ottos mitleilten (reg. de neg. imp. no. 10) nicht unterschriebenhaben; endlich
3. nach Ann. Marb. p 168 König Philipp um dieselbe Zeit einenverwüstenden Einfall in ihr Gebiet machte, so steigen einem dochschwere Bedenken auf. Deswegen möchte ich annehmen, dass BischofKourad zwar in Aachen anwesend war (seiüe Zeugenunterschrift lässtsich einmal nicht wegleugnen), aber auf die Kunde vom Einfalle Philippsin den Elsass schleunigst dorthin zurückkehrte. Allerdings soll er am9. August schon wieder in Aachen gewesen sein (reg. imp. 209), dochbeziehen sich die Zeugen der betreffenden Urkunde auf deu Zeitpunktder Krönung, wie eine Vergleichung der Zeugenreihen auf den erstenBlick ergiebt.
Die persönliche Gegenwart des Dachsburgers möchte ich leugnenund mich der Vermutung Fickers reg. no. 206 anschliessen, dass dasFormular zu seinem Schreiben an den Papst ihm von den zu Aachenversammelten Fürsten zugeschickt worden sei, und er dasselbe dannWort für Wort abgeschrieben habe.
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