Sechstes66§. 3.Der deßfalls vorgeschlagene zweytere Zeugebekundschaftet, daß der Johann K. mit demJohann S. einen Pferdstausch dergestaltschlossen, daß der Johann S. nebst seinemPferde annoch 50 Rthlr. dem Johann K. her-ausgeben sollte. Als nun dieser Tausch ihmezu Ohren gekommen; so hätte er dem JohannK. gesagt: er müßte sein Pferd wieder holen,oder das Geld baar empfangen; sonsten würdeer Schaden leiden, immassen der JohannwäHieraufnichts mehr zu verliehren hätte.ren sie beede zu dem Johann S. gegangen,hätten das Geld gefordert, selbiger aber seinenBruder Peter S. gerufen, und dieser endlichGeldhan-erkläret, daß sie von seinem Bruder keinerhalten würden, und also mit ihme einendel machen möchten. Solchen Vorschlag hät-Peterten sie auch angenommen, demnach denS. das Pferd so zu sagen aus der Faust vonbaaneuem gehandelt, den Johann K. mitrem Gelde befriediget, und dagegen den Ei-thum des Pferds erhalten.§. 4.Hiemit stimmet der drittere Zeugdemhann K. vollkommen überein, und fügnoch hinzu, daß der Johann S. vonTausche abgestanden, darauf dessen Bruderter S. das vorhin vertauschte Pferd von ihmauchzumaufs neue erhandelt, welchem er selbig
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