Vorrede.Schlendrian tapfer nach. Ich grübledie Sache nicht so tief durch. Ich stelledie Practicke oben an, ich halte sie fürunfehlbar, und setze ihr heilige Hayne.Da ich nun aber diesen Fehler anerken-ne, da ich die Lauigkeit selbsten verab-scheue, und meinen Unfleiß zu bezäu-men mich gemüssiget finde, so lese undschreibe ich, damit ich fleissig bleibe.Vielleichte wird mir jemand dahier sa-gen: Ich könnte so fleissig seyn, wie ichimmer wollte, ich könnte schreibenworan ich nur Gefallen trüge: indessenaber hätte ich nicht nöthig, meineSchriften zum Drucke zu beförderen,ich hätte dieses anderen, die darzu mehrberuffen, zu überlassen, und die nächsteGelegenheit der aus dem Schreiben ent-stehenden bösen Folgen zu vermeiden.Ja es ist dieses in so weit wohl wahr: ichfinde aber dazu für mich keine hinlängli-che Ursachen. Weder seynd meine bis-herige Schriften (wie der zimlich gute Ab-gang mich überzeuget) so schlecht gewe-sen, daß dadurch jemand (ich rede vonvernünftigen Leuten, dann von demHohne der ohnvernünftigen ist so gardie heilige Schrift nicht einmal freymich
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