Die ZwölfteTom.s. 100s len. p. nicht reumblich / wie ein wahrer leib / sondern definitivè, das ist auf176.die art wie ein Geist an einem ort ist. Dan also schreibet er im kurt-2) wie rei- zen bekentnis vom Heiligen Sacrament: Also lehren aber die Pamerſichdises wie de Pisten / ja nicht die Papisten / sondern die heilige Christliche kirchevnd wir mit ihnen (dan der Pabst hat das Sacrament nicht einge-das er imbuch 8ba. satzt b) daß Christus leib nicht sey localiter (wie stroh im sack) imbilanischen Sacrament / sondern definitive, Das ist / Er ist gewißlich da / nichttefengus wie stroh im sack / aber doch leiblich vnd warhaftig da (kurtz zuuorsagt. dz es hat er gesagt / daß dise art etwa zusein / der Geister sey) wie reimbtnicht die sich nun aber dises zusammen / daß man an einem ort von keinemrechte so= modo, wie Christus im brot sey / wissen / am andern ort den mo-dern die dum definitivum, der allein den Geistern zustehet /beheubten wil-Thomisti. Dises ist auch vnrecht / Dan die Papisten lehren nicht / daß der leibſchekircheChristi definiti vè im Abendmal sey. Dan also schreibet ThomasAquinas, ihr vornembster Lehrer 3. part. quæst. 76. art. 5. Cor-b Er hateaber tref. pus Christi non est in hoc Sacramento definitivè, quia sic nonlich verium esset alibi quàm in hoc altari ubi conficitur hoc Sacramen-ckelt vnd tum, cum tamen sit in coelo in propriâ suâ specie & in multisverderbet aliis altaribus sub specie Sacramenti. Hat also wol gesehen-darüb ist wan gleich der leib Christi modo desinitivo wie ein Geist an ei-er ein bö= nem ort sein solte / so müsse er dennoch nicht mehr als an einem ortser Schulsein / welches aber O. Luther nicht in acht genommen. Vnd habenmeisterinwir alhier viererley meinung / so O. Luther in disem streit geführet.dis ē sachẽTom. Ie. Dan erstlich / so helt er die Transsubstantiation vor ein mitteldingdaß man dauon halten moͤge / was man wolle. Am andern ort / sonens. 8pag. 340 verdan. pt er sie biß in abgrund der hellen. Am dritten wil er haben.a wir fra= man seldauorhalten / Christi leib sey wesentlich im brot / aber mangezweistsol nicht darnach fragen wie es zugehe. Zum vierten / setzet er selbstwers ge- den modum definiti vum, vnd streitet darüber aufs höchste. Dar-schrieben zu dan auch kömpt / daß er an einem ort die Vbiquitet des leibs Chri-ſtekedzersti / zu bestettigung seiner außlegung der wort Christi im AbendmalLüblichemzum höchsten treibet/ am andern ort gentzlich verbeut in der lehreſacran ⁊,vom Abendmal die Vbiquitet mit einzumengen/ da er also schrei-dzist brot(da dann bet: Nun erhebt sich eine frage / Wie kan Christus leiblich im Sa-ists streit) erament sein a / so doch ein leib an vilen orten nicht sein kan? Hier-ſein welle
Druckschrift
Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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