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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Die Siebende Häuptursach.werden mässen / solches aber durch kein ander mittel / als durch denheiligen Geist / vnd den glauben geschehe/ daß auch Christus an-ders nicht in vns wohne. So schliessen wir dahero: Weil das A-bendmal des Herrn auch darumb eingesetzet/ daß wir Christo einuerleibet werden sollen / Daß auch solche einverleibung anderer ge-stalt nicht / als durch den glauben / kraft des heiligen Geistes gesche-he / vnnd daß die eusserliche zeichen zu sterckung vnd versicherung /cauch aufmunterung vnsers glaubens darzu kommen. Vnd ob wolLutherus daruͤber noch eine sonderbare leibliche mündliche niessungdes leibs Christi haben wil / Weil wir aber dauon in der schriftnichts finden / auch dieselbe der art vnserer vereinigung mit Christowie gemeldet / zuwider ist / so können wir dieselbe nicht annemen.Die Siebende Häuptursach.Je Siebende vrsach / Warumbwir in disem punct mit Doct: Luther vnd seinen Ad-hærenten nicht eins sein können / ist / daß sie selbstbekennen gestehen/ es sey das mündlicheessen vnd trincken des leibs vnd bluts Christi/ darübersie so heftig streiten / nichts nütze zur feligkeit / wie auß dem er-scheinet / daß jrer meinung nach / auch die Gottlosen den leib Christialso essen / vn dennoch nicht selig werden / daß also das leibliche vber-natürliche essen vor sich nichts hilft / sondern es müsse die Geistlicheniessung darzu kommen. Ist es nun an dem / wie es dan in warheitnicht anders ist / warumb machet man dan die kirche Gottes mit ei-ner solchen lehre irr / die / wan sie gleich erstritten worden / zur selig-keit nicht nötig / auch nicht dienstlich ist / wan nicht das andere / dar-innen man einig ist / darzu kompt? Ja / da man beider seits bekennet /daß die Geistliche niessung zur seligkeit gnug sey / wann gleich dasSacrament vnd eusserliche zeichen nicht darzu kompt / wan nur derbrauch derselben nicht auß verachtung nachgelassen wird. War-umb bleibet man dan nicht vielmehr bey deme/ was daß vornembsteR iij