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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Die Zehendeb Nota:Dts Cader Thomisten meinungen / sie weren vom Pabst oder conciliodinals v.bestettiget / dannoch meinunge blieben / (b) vnd darauß nicht articulAlliacedes glaubens wurden / obschon ein Engel vonn Himmel einmeinunganders aufsetzete. Dan was ohne schrift vnd ohne bewehrte offen-ist kein Euangelium. bahrung gesagt wird / mag wol vermeinet werden / es ist aber nichtnötig / daß mans glaube. Vnd im grossen bekentnis schreibet er al-dieses rech-so: Ich halte es mit Wicklef/ daß brot da bleibe/ vnd halte es auchtens brau mit den Sophisten / das der leib Christi da sey / vnd also wieder allechen wirvernunft vnnd alle spitze Logica halte ich davor / das zwey vnter-vns auchschiedene wesen wol ein wesen sein vnd heissen mögen. Dises wieder-wider dieconsubstanti spricht ex diametro Bertramus loco allegato. Non quod dua-atiò vn D rum sint existentiae rerum inter se diversarum &c. Et PatresLuthers concilii generalis Gallicani sub Ludovico Pio Caroli Magnimeinung: successore habiti, expresse statuunt: Corpus Christi non est inwe kompt visibili specie, sed in virtute spirituali.es dan / dzAlhie sehen wir den Brunquel diser meinung/ vnnd auß was vorman sie 8kirche got einer trüben Cistern sie geschöpfet vnd geholet worden/ nemblichtes mit ge auß der rechten tiefsten grundsuppen des Pabsthumbs / vnnd außwalt auf, derer Scribenten buͤcher / die die reine lehre von Christo vnnd dentringen wil heiligen Sacramenten dermassen verterbet vnd verruckt / daß sichdie leuthe im Pabsthumb noch biß auf heutigen tag nicht herauß sin-Tößlenfol. 485 ß den noch wicklen können / Wie sollen wir nun diser meinung traw-ent Insonderheit / da wir eine andere vnd viel bessere vor vns sehen /vide Gra- welche in der rechten alten kirchen / ehe das Pabsthumb aufkom-tianū An-men / geführet worden: Inmassen dieselbe oben mit etlicher altenlehrer eigen worten gnugsamb erwiesen. Es ist auch solche meinungtilesuitpart. 2 ubi mitten in der grösten finsternis des Pabsthumbs bey etlichen stetsluculenter erhalten worden / wie ihre schriften außweisen / ob sie wol damit we-demöstrgen der grewlichen tyrannei des Pabsthumbs so gar öffentlich nichttr in ipsoherauß gedörft / wie solches alles an andern örten dermassen auß-decretoPötificio geführet: Daß wan man gleich alle andere rationes beiseit setzen,hanc verg vnd nur historicam veritatem bey sich wolte gelten lassen / mansententia nicht wurde verleugnen können / daß dise vnsere meinung gleichsamretineri& per manus von der ersten vhralten kirchen biß auf vnsere zeit / wie-fanciri et- wol einmal clärer vnd deutlicher als das andermal / ist bekant gewe-si multis erroribus involutum.