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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Die Vierte110zeichen / so leichtlich zugebrauchen / vnd im verstande (NB) sehr her-lich vnd groß / auch im brauch / rein vnnd keusch sein / als da ist dasSacrament der Taufe / vnd die gedechtnis des leibes vnd bluts desHerrn / welche zeichen ein jeder / der sie empfehet vnd vnterrichtenist / weiß / wohin sie sich ziehen (NB nicht was darinnen wesentlichverborgen) daß er nemblich dieselben nit mit fleischlicher dienstbar-keit / sondern vielmehr mit geistlicher (NB) freiheit ehren sol. Gleich,wie es aber eine knechtische schwachheit ist/ wan man dem buchstaben folget / vnd die zeichen vor das ding / so damit bedeutet wird an-nimpt: Also ist es ein vbel herumb schwebender jrthumb/ wan mandie zeichen also außlegen wolte / als wan sie nichts nütze weren.Et idem: Christus Sacramentis numero paucissimi, obser-Epist. 8. vatione facillimis significatione (NB non inclusione) prae-ad Ianuar stantissimis societatem novi populi colligavit sicut & Ba-ptismus Trinitatis nomine consecratus, & communicatiocorporis & sanguinis Christi.Zum dritten / leuft Doct. Luthers meinung der natur vnd eigen-schaft der Sacrament in deme zuwieder: Daß die Sacrament ei-gentlich zu dem ende eingesetzt/ das sie die lehre/ vnd das jenige/ sovns sonst in Gottes wort vorgetragen / verheissen vnnd zugesagt.sollen bekreftigen / versiegeln vnd vergewissern / nicht aber daß sieetwas newes / so dem offenbahrtem wort vnd willen Gottes in ei-nige wege vngleich oder zuwider were / einführen vnd lehren sollen.Dahero sagt S. Paulus / daß die beschneidung sey gewesen das sie-Rom.gel der gerechtigkeit/ die Abraham albereit zuvor erlanget hette/v. 11nicht aber daß sie eine newe gerechtigkeit / wie ihnen die Juden treu-men liessen / einführen solte. Nun wissen wir Gott lob / was in Got-tes wort von dem wahren leib des Herrn Christi aufgezeichnet vndvorgeschrieben / in welchem nicht das aller geringste zu befindendas der warheit eines natürlichen menschlichen leibes entgegen we-re: Wir wissen auch / welcher gestalt er vns zu nutz vnd gutem kom-men / nemblich / das wir vns an denselben halten / ihm als gliedmas-sen eimerleibet/ vnd als reben von ihm/ als dem rechten weinstocksaft vnd kraft erlangen sollen: Wir wissen daß Christus in vns-vnd wir in ihme bleiben / vnd dahero aller seiner wolthaten theil