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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Die DritteCapernaiten helt / ist von seinem fleisch / wie man dasselbe essen sol /Iohan. 6vnd nicht von vnserm fleisch/ obs böse oder gut sey. Christus sagte.man müste sein fleisch essen / sonst könte man nicht selig werden.Daran ergerten sich die Capernaiten / vnd verstunden Christi rededahin / als wan man sein fleisch leiblich essen muͦste. Solch ergernieabzulehnen / gab jnen Christus zuuerstehen / es were nicht seine mei-nung / daß man sein fleisch leiblich essen müste / dann er würde gehnHimmel fahren. So were auch das fleisch vor sich selbst kein nütze.das waren Christi gründe / darmit er das leibliche essen seines flei-sches verneinte. Wie kan dan D. Luther sagen/ daß Christus nichtvon seinem fleisch geredet habe? Es gibts je der gantze contextus,daß Christus von keinem andern fleisch / als seinem eigenen redet /das er in vorgehenden worten habe essen heissen / Weil aber die zu-hoͤrer solches auf leibliche weise verstunden/ vnd sich daran erger-ten / gibt er mit disen worten zuuerstehen / daß sein fleisch vor sichselbst / so weit er fleisch ist / nichts nütze / sondern es müsse im Geist.oder mit dem munde des Geistes gegessen werden. Vnd also legetsPſalm. 98 auß Auguſtin: Carnem nobis ſuam manducandam ad falu-tem dedit. Nunquid autem caro vivificat? Ipse Dominus cumde ea loqueretur, dicebat spiritus, est, qui vivificat. Ideo cumillum adoras, ne cogitatione remaneas in carne & à spiritune vivificeris. Spiritus enim est, inquit, qui vivficat, caronon prodest quicquam: tunc autem quando hoc Dominusdixit, de carne sua locutus erat. So hat auch Doct. Luther selbstdisen spruch / wan er ausser dem streit gewesen / anderst nicht ercle-ret / als wir ihn erkleren: Daß nemblich das fleisch Christi mit demIndser-leiblichen munde gessen zur seligkeit nichts nütze sey / wie in vnter-men anschiedlichen seinen schriften zusehen ist. Erstlich da er spricht: DannFronleichalso saget er (nemblich Christus) selber hernacher / das fleisch ist keinnamstanütze: Vnd widerumb: Mein fleisch gibt das leben/ wie wollen wirgedrucktin 4. An- das scheiden der Geist scheidet es: Christus wil daß das leibliche es-noXXIII sen des fleisches kein nütze sey / sondern gleuben / daß das fleisch Got-56. blat. tes sohn sey / vmb meinet willen vom Himmel kommen / vnnd seinblut für mich vergossen.Nachmals in widerholung derselben sermon / da er spricht: Dasaber