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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Die Dritteanalogia fidei vor allen dingen in acht zu nemen / daß nemblich dieerklerung vnnd außlegung eines articuls nicht wieder den andernlauffe / wie in Doct: Luthers außlegung der wort Christi: DASIST MEIN LEJB/ geschicht/ dann je dieselbe wieder denarticul von der Himmelfahrt Christi / vnnd seine wahre menschheitleuffet / daß Christi wahrer leib alhier auf erden in vnnd vnter dembrot sein sol / vnnd zwar nicht wie sonst ein leib ist / sondern vnent-pfindlicher weise / welches je auch wieder dises / das Christus einen2. Cor. 1. wahren menschlichen leib habe / leufet: Nun saget je Gott der Herr-daß sein wort nicht konne zugleich JA VNO NEIN sein / dar-v. 18.umb kan vnd sol vns niemand bedencken / daß wir dise ding die als /Confess.JA VND NEIN / wieder einander lauffen / nicht beyde zu-lib. 12.gleich fur Gottes wort erkennen wollen: In sinu DFI non est con-cap. 25tradictio saget Augustinus, Item, Non potest DEVS facere utLib. 5. decivit. Dei ea quae vera sunt, eo ipso quo vera sunt, falsa sint. Nam veri-tati adversari non potest, in quo est ipsa summa & incommu-In Dialtabilis veritas. Vnd Rustic. Diacon. In bonitate DEI con-adversustrarium nihil estAcephal.Es thun gewißlich dise leute nicht anders / als wann ein dieb beycap. 15finsterer nacht in ein hauß gestiegen were / vnd der haußvatter keh-me mit einem liecht vnd suchte jhn / der dieb aber wolte haben / er sol-te vor allen dingen das liecht hinweg thun / vnd jhm alsdan nachge-hen/ ob er ihn fangen könte: dises würde gewißlich sich niemandvberreden lassen. Wie solten wir dan in dem Geistlichen hause Got-tes also zu platzen / daß wan einer mit einem finsteren schwarm auf-gezogen keine/ wir stracks alle vernunftige nachforschung beiseidsetzen/ vnd vns des lieches/ das vns Gott gegeben vnnd in seinemwort aufgestecket hat vorsetzlich berauben lassen / vnd hernacher mitihnen im finstern dappen solten / ob wir sein fündlein ergreiffen kön-ten. Nicht also lieben brüder / Gott hat dem menschen die vernunftals das edelste klemot / das ein mensch in der welt hat / gegeben:Vnd obwol dieselbe durch den fal vnser ersten eltern verterbet / vndin Gottlichen sachen blind ist / wann sie aber dennach das helle wortGottes vnd die vnleugbaren articul vnsers Christlichen glaubensvor sich hat / so ists vnmüglich / daß sie feilen oder irren solte. Dandas