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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Häuptursach.Significationibus pascimur, ut ad res ipsas perdurantes perTract. 17venire possimus: Operarii enim sumus & adhuc in vinea la-in Iohanboramus: finito die, finito opere merces restituetur. Sed quisoperarius perdurat ad percipiendam mercedem, nisi qui pa-scitur cum laborat? Proinde & nos Dominus in istis scriptu-rarum significationibus laborantes pascit: Nam si ista intel-ligendorum Sacramentorum laetitia subtrahatur à nobis, de-ficimus in labore, & non erit qui perveniat ad mercedem.Mit welchen worten Augustinus gnugsam zu verstehen gibt / wieviel vns daran gelegen / daß wir die Sacramenta / als vnsere geist-liche speife in disem leben recht verstehen lernen. Es ist auch in derschrift nicht verbotten / daß man fragen sol / wie eins oder das anderzu verstehen / vnd ob auch ein oder das ander / was auß den wortengesponnen wird / Gottes wille sey: Dan es ist eine alte Regul / Ver-bum DEI non rectè intellectum, non est verbum DEI, Got-tes wort / wann man es nicht recht verstehet / ist nicht Gottes wort:Darumb haben sich auch die heiligen Gottes / ja Christus selbst die-ser frage gebraucht / Als / die Jungfraw Maria sagt warlich zudem Engel / wie sol das zugehen / Luc. 1. v. 34. Das ist einquomodo. Item Matth. 22. v. 44. fraget Christus/ wie es sein könne/daß der Messias Dauids Herr genennet würde/ da er doch seinsohn sey? das ist auch ein quomodo: Kan derwegen nicht gesagtwerden / daß man es gar bei seit setzen sol / sondern ist allein von demquomodo gemeint/ wann man auß vnglauben vnd verachtung al-so fraget/ nicht wan man Gottes wort vnd willen zu wissen vnd zu-uerstehen begeret. Nun ist vnser intent allein dahin gerichtet/ daßwir wissen wollen / wie die wort Christi / DAS IST MEINLEIB zuuerstehen / vnnd ob die außlegung die Doct: Luther vor-bringt / recht / vnnd Gottes wort gemeß sey? Wir fragen nicht / obChristus wahr rede / sondern ob jhn die Pabstler oder auch Doct.Luther recht verstehen. Dieses quomodo ist vns nicht allein / wiebemelt / nicht verbotten / sondern auch ernstlichen in der schrift ge-botten: Darumb fragen wir billich / wie reimbt sich Doct. Luthereaußlegung mit der schrift / vnd dem offenbarten wort Gottes / auchden articuln des Glaubens? Vnnd wan wir befinden/ daß sie mitdenselbenF ij