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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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L. non a-liter. 67§1. Delegat. 3

Die Zweytestand eben so wol haben können / es sey gleich das wörtlein JSTdarbey oder nicht.Man wendet darnach ein / die wort Christi: das ist mein leib /sind wort eines Testaments / darumb müssen sie nach den buchsta-ben verstanden werden / wie sie lauten. Aber wo stehets geschrie-ben/ das man in den Testamenten alle wort nach den buchstabenverstehen muß? Wann man die Juristen / so eigentlich von Testa-menten vnd derselben Rechten verstand zu schreiben vnd zu hand-len pflegen / darumb fraget / reden sie weit anders daruon / Dannalso saget der I. C. Marcellus: Non enim in causa testatorumad verborum definitionem utique descendendum est, cùmplerumque abusivè loquantur, nec propriis nominibus acvocabulis semper utantur. Siehe / das sagen die Rechte vonnaußlegung der Testament / vnd weisen vns außtrücklich dahin / daßwir nicht so sehr auf die wort / als auf die rechte meinung / vnnd wieder testator zu reden gepflogen / achtung geben sollen. Darumbwöllen sie sich nur dergleichen vergeblichen einwürff / darmit siegleichwol den leuten die ohren vol machen / enthalten / Insonder-heit / weil oben albereit erwiesen / daß sie selbst nicht ad unguem beiden worten bleiben / auch vnser verstand den worten Christi nichtvngemeß sey.Sie bezüchtigen vns / als straften wir den Herrn Christum lü-gen / daran geschicht vns vnrecht / Wir wissen vnd glauben / dasChristus warhaftig ist / Aber darumb ists zu thun/ ob wir oder siedes Herrn Christi wort recht verstehen. Wann die Päbstler mit jh-rer meinung vnd außlegung aufgezogen kommen / so fechten die Lu-therischen dieselbe ahn ohn allen schew/ folget darumb daß die Lu-therischen den HERrn CHristum lügen straffen? Denn je diePapisten auch sagen / daß sie des HErrn CHristi wort behalten /aber das gestehet jnen kein Lutherischer / vnd straffet doch den Her-ren Christum nicht lügen. Dann Christi wort sind wahr/ aber derPapisten verstand ist vnrecht. Darumb/ wan wir sagen/ daß dieLutherischen die wort Christi nicht recht verstehen / straffen wir dar-umb den Herrn Christum nicht lügen / sondern straffen allein jhrevarechte außlegung.Sie