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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Häupt vrsach.gegeben / das wir vns darauf vmb so viel desto mehr zuuerlassen /vnd wissen sollen / was wir im rechten gebrauch diser von ihm zu sei-nem gedechtnus / als vnserm Breutigam / gelassenen zeichen ha-ben vnd erlangen sollen / nemblich jhn selbst vnnd alle seine woltha-ten: Seind also nicht schlechte zeichen oder abbildungen / sondernsigna exhibitiva, die da leisten was sie andeuten. Ist derwegen ei-ne lautere calumnia, wan man vns schuld gibt / wir machen lauteredeuteley auß dem Abendmal des Herrn Gottes andeutungen seindnicht lauter deuteley / ob wol das angedeutete guth nicht eben we-sentlich in den zeichen steckt/ dan Gott eine andere vnd bessere weisehat/ vns seine angebottene gnadenschätze mitzutheilen: Vnnd sollhiervon vnten noch weiter bericht geschehen / Itzo sagen wir alleindaruon / daß vnsere außlegung den worten Christi nicht vngemeeß /vnnd daß wir also an ihre meinung vnnd außlegung desto wenigerverbunden.Vnd ob sie wol ferner vorwenden / das wörtlein JST / leidees nicht / das mans bedeutnis oder dergleichen weise einer erklere /sondern es müsse allzeit wesentlich verstanden werden/ so ist dochdas wiederspiel oben mit vilen exempeln bewiesen vnd augenschein-lich dargethan. Vnd haben sie sich zwar noch newlich heftig bemuͤ-het / dieselben exempel anzufechten / vnnd so viel auszuführen / daßdas woͤrtlein IST / auch in denselben nicht bedeutnis weise steheEs ist aber alles / was sie desfals auf die bahn bringen / lauter ge-zwungen werck / daß man fast nicht weiß / was sie sagen / vnd be-ruffen wir vns dagegen auf den algemeinen verstand eines jedenvnpartheyischen sprachkündigen: dann wer hat jemals daran ge-zweiuelt / wan in der schrift stehet / sieben kühe seind sieben jahr / dases nicht so viel heissen solte / als sieben kühe bedeuten sieben jahr.Darmit man aber vanitatem jres commenti desto mehr spü-ren möge / so wolle man nur dises erwegen / daß zu einem jedengleichnus dreyerley gehören: Erstlich/ der terminus à quo, einding daruon ein gleichnus genommen wird / zum andern / der ter-minus ad quem, ein ding welches dem andern vergliechen wird /zum dritten / eine qualitas oder andere circumstantia, die sich indien beyden dingen zugleich jedes nach seiner art findet; DarinnenbestehetC.