LXVHI Einleitung.
als sein Meisterwerk gepriesen hat, die Worte, die man nur mit Erschütterunglesen kann: „Eine solche arbeit glücklich vollbracht zu haben muß anderefreude und beruhigung gewähren, als ich bei meinen büchern empfinden kann:von diesen wird lange nichts mehr stehn, wenn noch Ihr muster von vielennachgeahmt und von wenigen erreicht bleiben wird . . . Ihrer vielfachen freund-schaft zu danken hab ich es, daß fernerhin auch meines namens dabei gedachtwerden kann" (8. April 1833, S. 607).
Beide Brüder öffneten dem Genossen ihrer Lebensarbeit mit unbegrenztemVertrauen den Einblick in alles, was ihre Seele bewegte. Einen breiten Raumnahmen die Berichte über Erkrankungen und Leidenszustände der geliebtenFamilienglieder ein: vor allem Wilhelm Orimms, aber auch seiner Frau undder andern Geschwister. Kein Leser wird ohne tiefe Ergriffenheit dieHerzenslaute vernehmen, die bei diesen Gelegenheiten in Jacob Grimms Be-richten hervorbrechen.