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Nr. I.Vertrag zwischen Dietrich Graf zu Limburg und dem Grafen Wilhelmvon Berg wegen Wahrung der Burgfreiheit zu Broich sowie der Freiheitder Höfe zu Mülheim und Styrum, wegen der Limburgschen Leute und
der Holzmarken. 1377 Mai 5.
Wir Diderich greve zo Lymburgh doen kunt ind bekennen vur uns, unsseerven ind nakomelinchgen, dat alsustene künde gewijst ys ind gesacht thuysschendeme hogebornen unssem leven genedichgen herren hern Wilhelm van Guylghegreven van den Berchge ind van Ravesberg ind uns in der wijs, alz herna geschrevensteyt. Dat ys to wijssen, dat die vryheyt zu Brochge an geyd an Heyvartz huys andeme renbome 1 ) ind geyt den berch lancks thusschen der Ruyren und deme huys,as die nu geyt bis an Kytgen huys an den boem ind vort umb dat huys zo Brochgeas wijt, alz die nagen 2 ) nu begriffen ys; die Aide hoff bynnen deme eyderzuyne 3 ),die hoff, die geheyßen ys die Muyre, also wyt als die nu begriffen ys mit der muyren;die hoff zo Steirhem bynnen deme eiderzuyne, wie die nu begriffen ys, ind die platzvur deme hove geheißen die Vrijthoff. Yn alle dese vurschreven hoeve ind vryheyten sal uns geneidichgen herren vurschreven noch sinre erven en gheyn vrone yngaen noch dare ynne gebeiden, als wijd die vurgenuympt sijnt. Ouch dare luydeind guyd weren zo Brochge off zo Lymburgh gehorich, der en sal unsse genedichgeherre vurschreven nyet schetzen noch sine erven ind en solen yn gheynen denstdoen, mare sij solen uns herren ind sinre erven vurschreven gerichte volgen indclockenslage, wolfve helpen jagen ind lantweren helpen machgen bynnen den gerichten,so wa sy ymme lande van den Berchge geseßen sijnt. Die van Wolfrode moigenunsse genedichger vurschreven ind sine erven schetzen, yd en wer, dat wir Diderichvurschreven unsse erven ind nacomelinchgen yn dat äff gebidden künden. Weredoch, dat da lüde seißen, dare lüde ind guyd zo Lymburgh off zo Brochge gehorichweren, die solen van unssem herren vurgenant ind sinen erven ungeschat blyvenind en gheynen denst anders doin, dan vurschreven ys. Ouch sal mant halden mitden weiden ind holtmarcken in der wys, alz man dat van alders herbracht hait, inddare over solen die erven wysen ind die ghene, die mit rechte dar over wysenmoigen, also dat mallich by syme rechte blyve. Ind dis zo gezuychge so hain wirDiderich vurschreven vur uns, unsse erven ind nakomelinchgen unss segel an desenbreiff doen hancgen.
Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo septimo feria tertiapost inventionem sancte crucis.
Staatsarchiv Düsseldorf. Jülich-Berg Urkunden Nr. 937. Orig.-Perg. mit dem Siegel desGrafen Dietrich. (Im Schild der aufrechte, gekrönte, doppelschwänzige Löwe. Umschrift: S. TEODERICI.COMITIS. DE. LIMBORGH.)
a ) Grenzpfahl, Grenzbaum.
2 ) Hecke, lebendiger Zaun.
3 ) geflochtener Zaun.
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