BIJLAGEN. 131
gepornen fursten und hern, herrn Wilhelmen Printzen tho Oranigen etc.,tot forderung der wahrer im wortt Gottes gegrundter Christlicher religion,tot dienste Seiner Matt., tot wolfart, verlossinghe und freiheitt der grafschapund stede van Zutphen int generali und int particulier unses bestes ver-mugens und trewes fleisses holden und voerstaen sullen und wollen;
Item die freyheitt und privilegien van deser grafschafft und steden nitallein trewlick verdedingen, sunder auch heelpen to vermeerderen und 'twalvaren derselven te beneerstigen;
Item in generley manyren toelaten offt te gestadten, dat int predicken oftexercitie des waren woertt Gaedts navolgent dat Evangelium imant hinder,letzell offt storing gedaen werde, offt dat imant in sijn concientie undersochtofft ter causen van dien by inquisitie offt placate vervolgt werde, und sullendesgelicken dennen van der religio der Roemscher Kercken ghen hinderofft letzell doen of laten doen;
Oeck geen accortt of appoinctement macken mit dengehnen, die darvansullen mögen seggen last te hebben van den Coningk, in watt manyren offonder watt conditie het sy, sunder exprès consent und bewilligung der sament-licher bannerherrn, ritterschafft, Stadt und steden der grafschafft Zutphen.
Sullen entlick und wollen wy als stadthalder vorschreven sie und ihrweib und khinder, gutth und bludt samptlich und sonderlich bei ihrenalten loflichen freiheitten, landt- und Stadt-, leen- und lathenrechten undgerechtigkeitt, privilegien und besitz bliven laten, schütten, beschermenund menteneren. Also uns Gott help und das heilige Evangelium.
Hierup hebben sie uns weder geschworen trew und holdt tho sein ver-mueg ihr reversalbrieff, so sie uns daervann goetwillich gedaen, samptlichbinnen Zutphen vergadertt denselven dach als ditt alles reciproce geschietis, nemblich den 20ten tag Junij anno 1572.
Gelijkt. copie, zonder onderteekening, Kriegsakten No. 256, Bd. I, F. S.-S. Arch.
BIJLAGE VII.
1572 Juni 14.
Unsere freundwillige dienst sampt allem gutem zuvor. Wolgeporner,insonders gunstiger, guter freundt, Wir mögen E. L. guter wolmeinungnicht verhallten, das wir ettlicher hochwichtiger sachen halben unsermschwager grave Wilhelmen von Berge zugeschrieben und an S. L. begerthaben, solche E. L. von unserthwegen inn vertrawen anpringen zu lassen.Gelangt dernhalben an E. L. unser freundtliche pitt, die wollen woler-meldten unsern schwager oder wen S. L. an ire statt zu E. L. abordnenwerden, uns zu gefallen guttwillig anhören, Irer L. oder demselben innsolcher Werbung, gleich alsob wir selbst zugegen weren, volnkommen glaubenZustellen und sich darauf unserm sondern zu E. L. habenden guttem ver-trawen nach willfahrig ertzeigen.
Da dan auf solches E. L. wir inn gleichen und noch mehrerm werdengedient sein können, sollen sie uns yedertzeit willig haben, und wir seindtE. L. auch ohne das zu leistung angenehmer freundtschafft bereit undurpüttig.
Datum den i4ten Junij anno etc. 1572.
Wilhelm von Gottes gnaden Printz zu Uranien, Gravezu Nassaw, Catzenelnpogen etc.
E. L. gantz guttwillicher Wilhelm printz zu Uranien.
Dem Wolgepornen, unserm insonders gunstigen, gutten freunde Diethe-richen von Bronckhorst und Battenbergh zu Anholt, panirherrn zu Baer undLathum etc.
Orig., Kriegsakten No. 256, Bd. I, F. S.-S. Arch.