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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
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808 Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters. Zweiter Teil.

La Cava 3 s. XI R. Reitzenstein im Philol. 57, 52; er nennt es das Gastmahl desMetellus und setzt es s. III IV.

S. 502. Vielleicht geht auf Heiric die Erklärung in Syri Vita Maioli 5 (Migne 137, 748 B)zu Juvenal 1, 44 zurück (die Vita Maioli ist nur interpoliert vorhanden). Heiric ver-faßte auch Noten zu den astronomischen Schriften Bedas im Mellic. G 32 s. IX (dortauch kurze Notizen Heirics über sein Leben), vgl. Sickel, Bibl. de l'ec. des chartes,Ser. 5 tom. 3, 35 ff. Sigebert führt Heiric in der Vita Deoderici Mettensis 17 (MG.SS. 4, 477, 30) unter der Bezeichnung quidam de neutericis an und zitiert aus dessenVita s. Germani 1, 349. 352 f.

S. 505. Traubes Ansicht, daß die Einleitungen des Remigius zu seinen Kommentaren dasVorbild zu den späteren Accessus abgegeben hätten, wird durch G. Przychockian der Hand der Monacensis- und Noricensisvita zu Vergil widerlegt Wochenschr. f.klass. Phil. 1912, 990 f.

S. 506. Der Donatkommentar ed. Fox 64, 10 wird benutzt von Konrad v. Mure im Fabu-larius. vgl. Ant. Mayer, Die Quellen des Konrad v. M. im Fabularius S. 12 f.Daselbst S. 26 f. u. 3438 der Nachweis, daß Remigius' Martiankommentar durchKonrad benutzt wird. Ein Fragment dieses Kommentars ist das Reichenauer Frag-ment 138 s. X (abgelöst von Aug. LXXX, vgl. A. Holder, Die Reichenauer Hand-schriften 2, 586).

S. 508. Der Prisciankommentar des Remigius war wohl auch in Melk 1483 vorhanden, vgl.Mittelalt. Biblkat. Oesterr. ed. Gottlieb 1, 251, 2 unter F 14 Notule super Priscianummagistri R. in pergameno. Von der Erklärung zu den Partitiones XII versuum Aeneidos(allerdings vielleicht nur Auszüge daraus) im Rotomag. 1470 s. X XI f. 4 a38b gabdie wichtigeren Stücke heraus xManitius, Münchener Museum 2,7998; benutztzeigen sich hier auchVegetius und Johannes Scottus und es erscheinen viele Ueberein-stimmungen mit, andern Remigiuskommentaren. Verwertet wird der Kommentar vonAynard von St. Evre, von Albericus im Poetarius und im Vokabular des Turic. civ.58/275 s. XII f. 51b62a ( V gl. J.Werner, Beitr. z. Kunde d. lat. Lit. d. Mittelalters 2S. 100, wo sich findet Torreuma est vas eelatum vel lectus tornatilis vel secundiimRemigium fervor maris, vgl. Remig. zu Prise, p. 490, 22 und zu Phocas p. 425,16),endlich, wie auch der Martiankommentar und der zu Phocas, von Papias in dessenLexikon (vgl. unten).

S. 510. Auch die Glossen zu Phocas werden von Aynard und Albericus benutzt und sieweisen, wie auch der Prisciankommentar, ähnliche Stellen mit demMythogr.Vatic.ilauf, der wohl selbst auf Remigius zurückgeht. Nach Rotomag. 1470 s. X XI f. 54b72b hrsg. von Manitius im Didaskaleion 2,7388. Hierzu ist wohl Monac. 19454s. XI f. 145 ff. u. 248 ff. zu ziehen. Die Glossen zu Eutyches aus derselben Hs. f. 80b97b hrsg. von Manitius, Münchener Museum 2, 101108, desgleichen einige zuBeda de arte metrica f. 38 a54 b daselbst S. 98 ff.

S. 512. Die stark gekürzten Erklärungen zu den Disticha Catonis aus derselben Hs. f. 73a79» hrsg. von Manitius daselbst S.109113; vgl. M. Boas, Phil.Wochenschr.1915,1166 n. 3. Der Kommentar auch im Vat. reg. 1560 s. X, vgl. Baehrens, PLM. 3,210.

S. 513. Hier ist nachzutragen, daß der von J. M. Burnam aus Valentian. 413 s. X veröffent-lichte Kommentar zu Prudentius (Commentaire anonyme sur Prudence d'apres lemscr.413 deValenciennes, Paris 1910) vom Herausgeber wohl mit Recht dem Remigiusbeigelegt wird. Das geschieht allerdings nur vermutungsweise, doch läßt sich ausder Benutzung des Martiankornmentars von Johannes Scottus (vgl. zu Cathem. 9, 56Joh. zu Mart. 1, 3, Didaskaleion 1 p. 158) wie aus vielen Stücken, die mit andern Re-migiusscholien übereinstimmen (vgl. zu Praef. 8. 30. Cathem. 1, 14. 5, 94. 9, 81. Apoth.praef. 3.195 c. In Sym. 1, 204 b), fast zur Gewißheit nachweisen, daß Remigius derVerfasser war. E. K. Rand hält das Werk als von Heiric verfaßt. Remigius hatauch eine Vita Persii verfaßt, sie ist aus Vatic. reg. 1560 s. XI f. 141 gedruckt vonC. Marchesi in Rivista di filologia 40, 1 ff. (Martiankommentar.) Ueber das Ver-hältnis der Iren zu Martian vgl. M. Esposito , Hermathena 36, 71 f.

S. 514. Zur Benutzung durch Notker vgl. K. Schulte, Das Verhältnis von Notkers NuptiaePhilologiae et Mercurii zum Kommentar des Remigius Autissiodorensis, Münster 1912.Zur Benutzung durch Albericus im Poetarius vgl. die Ausgabe von Bode, Rer. myth.Script. 1, 289 (Index); besonders 8, 18 (Bode 1,211), wo auf die Maitianerklärungdeutlich Bezug genommen wird. Die Glossen bis zu p. 9, 11 aus Paris. 12960 s. IX Xf. 39.a_4ßb hrsg. von Manitius, Didaskaleion 2, 62 73, wo aus den Noten die engeAnlehnung an den Kommentar des Johannes und au Fulgentius' Mitologiae hervorgeht.Der Kommentar wird benutzt von Konrad von Mure im Fabularius, vgl. Ant. Mayer,Die Quellen zum Fabularius des Konrad von Mure S. 26 f. 3438.

S. 516 (Hemmo). Nach E.Riggenbach,Forsch.z. Gesch. d.neutest.Kanons, hrsg. v.Th. Zahn,8, 41 ff. ist der Verfasser des Kommentars zu den Paulusbriefen Haimo von Auxerre,