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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
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806 Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters. Zweiter Teil.

Traube, Karoling. Dichtungen S.138 ff. verbessert und anders eingeteilt worden. Er be-trachtet diese Fragmente rhythmischer Dichtung als Fünfsilber mit Silbenaufschlag.Bondurand p. 156 Ama puer castitatem Mundas eris de peccato sind die Anfangs-verse eines alten Rhythmus bei Strecker, MG. PL. 4, 573 aus Veron. capit. 90 s. IXf. 23b. Die Hs., welche die Fragmente des Lib. Manualis enthält, ist Nimes biblciv. 393 s. IXX.

S. 449. Aelteste Benutzung von Helperic bei Notker dem Deutschen im Computus, vgl.Piper, Nachträge z. alt. deutschen Lit. S. 318 (zu S. 182 1 ', 14 f.). Zu Philipp v.Thaunvgl. P. Meyer, Romania 40, 7076, wo ein Fragment des Komput aus Cantabrig.Add.4166 s. XII XIII gedruckt wird, das lateinische Scholien besitzt, die wohl vonPhilipp selbst sind; unter den benutzten Autoren nennt Philipp auch den HelpericVs. 1249. 1366. 1400. 1409. 1463. 2361. 2497. Die Hs. Augsburg Stadtbibl. 8 s. XIf. 102109 enthält Helperics Werk mit Datum 969 der Vorlage und 1044 der Ab-schrift; vgl. Strecker, Neues Archiv 36, 320.

S. 453 Z. 1. Cheltenham. 12362 + 12458, jetzt Bruxell. II 2572.

S. 454. Zum einleitenden Gedicht vgl. Histor. Jahrbuch 32, 65 f.

S.455 n. 2. Ist zu ändern nach J. Tolkiehn, Berl. phil. Wochenschr. 1908, 1165 f. undCominianus S. 6 n. 2. Die Grammatik auch im Oxon. Bodl. C 144 s. XL

S. 456 (Petrus). Weiteres gab aus Bern. 522 heraus Manitius, Münchener Museum 1,178184.

S. 456 (Adeloldus). Das Gedicht bezieht sich auf die Bestattung des Remigius und bestehtaus vierzehn Fünfzehnsilbern, Vs. 14 Adeloldi quoque tut miserere fanuüi.

S. 457 n. 1 (Thomas Scottus). Vielleicht gehört ihm das Gedicht Quadam nocte niger, dasim Paris. 8091 s. XII die Unterschrift hat Thomas Scotns hos versus composuit. DieseRätselaufgabe (Baehrens, PL. M. 5, 370) gehört danach ins Mittelalter und wir wissen,daß Thomas einen Liber aenigmatum an Hildvin gesandt hat. Vgl. hierzu Manitius,Neues Archiv 36, 6872, wo das Gedicht mit zwei Lösungen aus Paris. 13029 s. IX X f. 2» u. 11 b neu hrsg. ist; am Schlüsse finden sich die irischen Namen Dub= niger (auch Vs. 1) und Find = candidus.

S. 458. Aus Clemens De partibus orationis gab den Abschnitt De coniunctione heraus M.Esposito, Proceed. of the Roy. Irish Acad. Sect. C Bd. 30,1114 aus Bern. 123.

S. 461 (Fridugis). Ueber ihn s. J. A. Endres, Forsch, z. Gesch. d. frühmittelalterl. PhilosophieS. 6 ff. Endres bemerkt S. 12, daß er in der positiven Bewertung des NegativenVorläufer des Johannes Eriugena ist.

S. 462 (Lectiones). Hierauf bezieht sich wohl die Aufschrift aus Mainz St. Jakob 1186 (Bei-hefte z. Zentralbl. f. Biblwes. 43, 26) Liber Smaragdi und die aus Metz St. Symphorians. XI (Catal. gen. mscr. Depart. [4°] 5, 97) Liber Smaracdi. Zum kompilatorischen Cha-rakter des Liber Comitis vgl. Riggenbach, Forsch, z. Gesch. d. neutest. Kanons,hrsg. v. Th. Zahn 8, 7 ff. 39 ff. Zum Text vgl. A. Souter, Journal of Theolog. Studies9, 584 ff.; 21, 73 ff. Gelesen wurde das Werk von Johann von Gorze, vgl. IohannisVita loh. Gorz. 18 (MG. SS. 4,342, 20) lectiones libri qui Comitis dicitur . .. memoriaecommendavit. Benutzt, d. h. teilweise übersetzt von Aelfric im Liber homiliarum, vgl.die Widmung an Sigeric von Canterbury (bei H. Wanley, Antiquae litteraturae septen-trionalis liber alter p. 153) sequuti Smaragdum et . . . Haymonem.

S. 463. Das Gedicht Smaragds vor der Expositio in regula s. Benedicti hat Aimoin in seinenSermo de s. Benedicto aufgenommen, Migne 139,8651'.; zu den alten Katalogenkommt Fleury 1552 (Not. et Extr. 31, 1, 426) N. 6.

S. 466. Die kymrischen Glossen aus Paris. 13029 mitgeteilt von Manitius, Neues Archiv36, 66; daselbst S. 61 f. Kollation der Gedichte aus Paris. 13029 zu PL. 1, 608 ff.Ob die im Katalog von Melk 1483 (Mittelalt. Bibliothekskataloge Oesterreichs hrsg.von Th. Gottlieb 1, 183, 28) C 88 quedam metra Smaragdi abbatis Casinensishierher gehören?Vgl. H. Robas, Etüde sur Smaragde, Annales de l'Est 12, 266280 (1898).

S. 469 (Ars gramm. Bern.). Zu Opilius vgl. Teuf fei 6 § 159,4. Die Stelle bezieht sich aufdas Partizip.

S. 473. Das Werk De primis syllabis nach Bruxell. und Rotomag. hrsg. von Manitius,Münchener Museum 1, 124176; benutzt sind außer den Hauptquellen Placidus, Chari-sius, Maximus Victorinus, Papirius und Paulus' Auszug aus Festus; zu den an-geführten Dichtern gehören auch Lucretius, Martial und Avian. Bemerkt sei, daßAbbo in den Quaest. grammaticae manches aus Micon übernimmt, nämlich (Münch.Mus. 1) 127, 11 ff. in Kap. 16; 128,1214 c. 6; 132, 20 f. c. 4; 134, 48 c. 6; 134, 912 c. 6; 139, 17 ff. c. 6. Also befand sich Micons Werk s. X in Fleury. NeueAufschlüsse bietet K. Strecker, Neues Archiv 43,479 ff.

S. 474. Das andre prosodisch-grammatische Werk Micons gehört nach der Ueberlieferungim Bruxell. zu De primis syllabis, vgl. meine Ausgabe S. 130, 3.

S. 481. Die Einzelüberlieferung der Topica wird nur Boethius verdankt (Mitteilung von