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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
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805
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Nachträge zum ersten Bande. 805

S. 390 (Claudius'Matthäuskommentar). Inhaltsangabe nach Meerm. Phillip. 1708 bei J. B. Hab-litzel, Hist. Jahrbuch 38,539548.

S. 391 (Kommentar zum Hebräerbrief). Hierzu vgl. E. Riggenbach, Forsch, z. Gesch. d. neu-testam. Kanons etc., hrsg. von Th. Zahn, VIII (Leipzig 1907). (Theudemir.) Eine Hs.Theutmin abbatis XXX quaestiones super libros Regum mit Praef. ad Claudium Turi-nensem befindet sich aus s. X in der Kapitelsbibliothek zu Pistoja, vgl. Archiv d.Gesellsch. etc. 12, 754.

S. 393 (Auszug aus dem Apologeticum). Vgl. hierzu Letaldi Mirac. Maximini 2, 14 (Migne137, 803 A).

S. 396. Zu Amalar vgl. Franz, Die Messe im deutschen Mittelalter S. 351 ff. (Frothar vonToul.) Seine Briefe sind hrsg. MG. Ep. 6, II. (Eclogae de officio missae.) Sie findensich teilweise imTuricensis 102, vgl. F1 i c o t e a ux,Revue Benedictine25,304320 (1908).

S. 398. Der Paris. 2400 s. XI ist auf Befehl Ademars v. Chabannes geschrieben. (AmalarsBeantwortung). Vgl. hierzu Wiegand, Die Stellung des apostol. Symbols 338 ff.(Sendung Amalars nach Konstantinopel.) Vgl. auch Herimanni Conti 1 . Chron.813 CarolusImperator Amalharium Treverensem archiepiscopum et Petrum Nonantulanum ab-batem item Constantinopolim misit, quorum odoporicum item scriptum habetur.

S. 400 (Liber de ord. antiphonarii). Vgl. P. Batiffol, Hist. du breviaire Romain 3 (Paris 1911)S. 104 ff.

S. 400 (Brief an Jeremias). Zu dieser Frage vgl. L. Traube, Nomina sacra S. 5 ff.

S. 403. Der Hesy chiuskommentar zum Leviticus ist gedruckt Migne, Patrologia graeca 93,787 ff.

S. 410 (Radbert De corp. et sang, domini). Ist fast unverkürzt aufgenommen worden alsKap. 1435 in das gleichnamige Werk Gezos von Tortona (um 980) bei Migne 137, 387,wo auch vor Kap. 1 (col. 376) das einleitende Gedicht an Placidius (Traube, PL. 3,44)übernommen wurde. Doch ist der Wortlaut von Radberts Werk nicht abgedrucktworden, so daß dessen Ueberlieferung bei Gezo nicht klar ist. Benutzt ist dasWerk durch Petrus Damiani im Lib. gratissimus 9 (Lib. de lite 1, 27, 34= c.12 [Migne120,1310 ff.]. Zu Radberts Schriften ist wohl auch das Werk De benedictionibus patri-archarum zu rechnen nach der Untersuchung Revue Benedictine 1911, 425432.

S. 416. Die anonyme Schrift De corp. et sang, domini (Migne 139, 179) stammt nicht vonHeriger, vgl. O. Hirzel, Abt Heriger von Lobbes (1910). Dagegen sind bei Herigerzwei Schriften über die Eucharistie zu unterscheiden, vgl. G. M o r i n, Revue Bene-dictine 25,1 ff.

S. 416 (Contra opposita Graecorum). Hierzu vgl. J. Dräseke, Byzantinische Zeitschr. 18,396ff.

S. 421. Angelomus in cant. canticorum wird in dem kürzlich gedruckten Katalog von St. Jakobzu Mainz 1186 erwähnt (Beihefte z. Zentralbl. f. Bibliothekswesen 43, 26) et Angelomussuper cantica canticorum. In Heiligenkreuz vor 1381 (Mittelalterl. Bibliothekskata-loge Oesterreichs hrsg. von Th. Gottlieb 1,60) erscheint Anglomi. Super minores etmaiores proplietas. Das Werk ist sonst nicht bekannt.

S. 422 n. 1. Auch hrsg. von F. Bücheier, Carmina latina epigraphica N. 727.

S. 423 n. 1. Der Liber scintillarum fand sich s. XI in Metz St. Symphorian (Catal. gen. mscr.Depart. [4°] 5, 97 und 1186 in Mainz St. Jakob (Beihefte z. Zentralbl. f. Bibliotheks-wesen 43, 26). Er findet sich auch in tironischen Noten im Vat. reg. 846, vgl.W. Schmitz, Miscellanea Tironiana.

S. 425. Der spanische Presbyter Beatus hinterließ außerdem einen Kommentar zur Apo-kalypse, für dessen Herausgabe H. L. Ramsay in der Revue d'hist. et de litt, relig.7, 419 ff. und in der Revue des bibliotheques 12, 74 ff. (1904) wichtige Vorarbeiten gab.

S. 433. Zur Kenntnis des Griechischen bei Christian vgl. L. Traube, Nomina sacra S. 5 ff.Christian führt auch aus Ignatius an, vgl. J. Lebon, Revue d'hist. eccles.'9, 491 ff.(Histor. Jahrbuch 11, 805 f.).

S. 436. Zur Kenntnis von Senecas Tragödien vgl. die Ausgabe von G.Richter 2 (Leipzig1902) Praef. Kap. II und C. Weyman, Literarisches Zentralblatt 1903 Sp. 880 f.

S.436. Zu Bamberg. P. III. 20 vgl. H. Fischer, Zentralbl. f. Bibliothekswesen 24, 378 ff.

S. 436. Ein Petrus grammaticus subdiaconns Neapolitanus erscheint im Spicilegium Casi-nense I aus Casin. 439 s. IX X (in Sipontum geschrieben).

S. 437 (Guiselgardus). Eine Epistola domni Gniselgardi grammatiei missa domini Eusebiiinclausi aus demselben Casin. 439 s. IX X im Spicilegium Casinense I.

S. 438. Außerdem verfaßte Auxilius eine Schrift Flosculi (Exzerpte), die im Casin. 90 s. Xerhalten ist unter dem Titel Incip. Flosculi ethimologum breviter ablati ab Auxiliopresbitero, vgl. Spicil. Casin. II. Sie befand sich in Rom zu St. Andrea s. XIII (Zentralbl.f. Bibliothekswesen 4, 41) Flosculi Auxilii presbiteri. Im Casin. 29 s. XI steht Auxiliipresbyteri ethimologicon linguae latinae.

S.442. Ueber den Anteil der Frauen an Bildung und Literatur vgl. F. Specht, Gesch. d.Erziehungswesens S. 255 ff.

S.444. Die Rhythmen bei Dhuoda ed. Bondurand p. 146. 147, 20 ff. u. 161, 8 ff. sind von