Druckschrift 
2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
Entstehung
Seite
799
Einzelbild herunterladen
 

Nachträge zum ersten Bande. 799

de Tours ä L3'on, Lyon 1907. Ueber die klassische Bildung Gregors vgl. P. d'Herou-ville, Etudes des peres de la compagnie de Jesus 126, 787804. V. F. Büchner,Merowingica, Amstelod. 1913, liefert einiges für die Kritik von Fortunat und Gregorvon Tours. Zu Glor. mart. Vorrede (Krusch p. 488 n. 7) ist an Claudian De raptuProserpinae zu denken und der Verweis auf Ovid zu streichen.

S. 219. Zur Passion der Siebenschläfer vgl. M. Huber, Die Wanderlegende v. d. Sieben-schläfern (1910) S. 59 ff. und 571.

S. 219 ff. Neue Ausgabe der Siebenschläferlegenden von Krusch, MG.SS. rer.Merov.7,757ff.,der Libri VIII miraculorum daselbst 707756, der Schrift De cursu stellarum da-selbst S. 770 ff.

S. 221. Die Uebersetzung der Hist. Francorum von W. v. Giesebrecht ist in 4. Auflage er-schienen von S. Hellmann, Zehn Bücher fränkischer Geschichte. Neue Ausgabe derHist. Franc, von R. Poupardin.

S. 223 (Heiligenleben Gregors). Hierzu vgl. Bern oulli, Die Heiligen der Merowinger S. 88.DerHagensisMeerm.-Westrenian. 10 s. IX enthält f. 119 dieVirtutes luliani (Krusch1,562584), f. 1943 dieVirtutes Martini bis 2,31 (Krusch p. 620,15). Zu Taurin.A 216 s. X vgl. Studij romanzi pubblicati della soc. filol. Romana a cura di E. MonaciN. 6 p. 177 ff.

S. 225 (Trojanersage). Vgl. O. Dippe, Die fränkische Trojanersage, Vvandsbeck 1896.F. Pfister, Reliquienkult im Altertum 1, 145 und Wochenschr. f. kl. Philol. 1911Sp. 333 f.

S. 226 (Erläuterungen zu Fredegar). Vgl. F. Lot, Revue historique 115,305337.

S. 227 (Dritte Fortsetzung Fredegars). Sie wird mit dem Liber historiae Francorum und denAnnales Laurissenses maiores von Ademar von Chabannes in der Chronik benutzt.

S.229 ff. Br. Krusch meint (MG.SS. rer.Merov. 7, 517), data Aethicus Ister im frühen 8. Jahr-hundert geschrieben hat.

S. 234. Zur Erhaltung des Aethicus in einem Korpus vgl. R. Neher, Der Anon. de rebus bel-licis S. 1014.

S. 236. Der Hymnus Dens a quo facta fuit (Ztschr. f. deutsches Altertum 22, 426) steht imMatrit. 16 A und wird von Neff (Die Gedichte d. Paulus Diaconus S. 7 ff.) als Vor-lage des Rhythmus von Paulus A principio saeculorum angesehen. Dies wird vonK.Strecker (Neues Archiv 36, 336342) bestritten, der überdies S. 342 darlegt, daßder Dichter jenes Hymnus wohl ein älterer Zeitgenosse Adamnans war. Neue Aus-gabe von Strecker, PL. 4, 695 ff.; dort p. 697 n. 15,1 die Angabe, daß der Dichternicht lange nach 647 tätig gewesen ist.

S. 238. De locis sanctis ist übersetzt v. P. Mickley, Eines Pilgers Reise nach dem heil.Land. Zur Visio Adamnani vgl. C. Boswell, An irish precursor of Dante, London 1908.Die Schrift bietet eine englische Uebersetzung der Vision, ein Leben Adamnans undeine literarische Studie.

S. 239 (Vita Columhae). Br. Albers untersucht (Studien und Mitteil. z. Gesch. d. Benediktiner-ordens 33. N. F. 2, 405420) das Verhältnis der großen von Adamnan verfaßten VitaColumbae zu der kleineren Vita, in der man meist die von Adamnan 3,5 angeführteSchrift seines Vorgängers Cummeneus de virtutibus s. Columbae sieht und darin eineHauptquelle Adamnans zu erkennen glaubt. Albers stellt fest, daß die Schrift desCummeneus verschollen ist und daß die sonst ihm zugeschriebene Vita keine Quelleoder ältere Fassung Adamnans darstellt, sondern einen Auszug aus dessen Werk be-deutet. (Vergilkommentar). Vgl. C. Barwick, De Iunio Philargyrio Vergilii inter-prete und Deutsche Literaturzeitung 1911, 487 f.: vgl. außerdem Funaioli bei Pauly-Wissowa 7, 857 f. s. v. Gaüdentius 1). Ueber die Vita Columbae und ihre Ableitungenhandelt G. Brüning, Ztschr. f. kelt. Philol. 11, 213304. Hss. der längeren Fassungsind Schaffhausen 1 s. VIII und drei Londoner, der kürzeren Fassung Sangall. 555s. VIII «nd Monac. 6341 s. X, Ausgabe der kürzeren Fassung ist Migne 88, 725776,der längeren W. Reeves, The life of St. Columba. Hier wird weiter über Spracheund Stil, Quellen und Vorbilder gehandelt und (S. 291304) die Vita Columbae dessogenannten Cummeneus herausgegeben.

S.240 (Hist. Britonum).Vgl.Traube, Neues Archiv 24,721 ff.S.241 n.2 (Beulan). R.Thurn-eysen bemerkt, daß Zimmers Ansicht von Loth (Revue Celtique 16, 238) als irrigerwiesen wurde. Vgl. zur Hist. Britonum auch R. Thurneysen, Ztschr. f. kelt. Philol.1,157 ff.

S. 242. Zu Nennius vgl. Thurneysen, Ztschr. f. kelt. Philol. 1,157 und Englische Studien22, 169 f. Zu Beulan vgl. Loth, Rev. Celtique 16, 238.

S. 243 ff. Für diese Uebersicht vgl. M. Grabmann, Gesch. d. scholast. Methode 1, 178 ff.

S. 245 n.2. Zur Sprache vgl. das zu S. 5 oben genannte Buch von Rice und die Arbeitvon Pirson.

S. 246 (Winidharius). Vgl. D. de Bruyne, Revue Benedictine 24, 526 ff.