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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
Entstehung
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568
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568 Drittes Buch. Drittes Öapitel.

Reichs begrüsst hätte sie aber sollte er nicht mehr er-leben. Der Gedanke an den Tod war ihm schon früher nahegetreten; im letzten Jahrzehnt war er besonders oft durchviele schmerzliche Verluste in ihm angeregt.Immer kleiner",äusserte er 1868,wird die Zahl der Männer, welche mirwährend meines langen wechselvollen Lebens als theilneh-mende Begleiter fest zur Seite standen oder meinen Bestrebungenals wohlthätige Gestirne vorleuchteten". Zu letzteren rech-nete er Böckh, nach dessen Tod er diese Worte schrieb;schon vor ihm waren Karl Köpke und Ernst von Pfuel, nochfrüher als sie 1861 Schulzes einziger Bruder Bernhard inKiel und 1863 sein durch ein halbes Jahrhundert eng mitihm verbundener Schwager Karl Rössler in Hanau gestorben.Tief schmerzlich berührte ihn, dass im Januar 1869, auchsein ältester Schüler, sein lieber Freund Göttling dahinschied.Es war natürlich, dass bei dem Hingang all dieseralten Genossen sei'-3s Lebens er an die Eindrücke zurück-dachte, die er mit ihnen getheilt hatte; jüngere Freundeforderten ihn auf, doch seine reichen Erfahrungen auch kom-menden Geschlechtern nicht verloren gehen zu lassen, Auf-zeichnungen über sein Streben und Wirken zu machen. Zu-nächst wies er solche Aufforderung zurück:Ist es nichtgenug", sagte er,dass ich gehandelt habe, soll ich auchnoch von mir sprechen?" Treu seinem Wahlspruch:Benevixit qui bene latuit" hatte er während seiner amtlichenThätigkeit soviel er konnte dafür gesorgt, dass nicht seinerin den Zeitungen gedacht wurde; gern wiederholte er dieWorte:Thust Du was Gutes, wirfs ins Meer! Sieht's nichtder Fisch, sieht's doch der Herr"; oft äusserte er:Ich willkeinen Dank, sondern die Sache". Aber er überzeugte sich,dass er die sachlichen Interessen, die ihm am Herzen lagen,fördern konnte, wenn er seine persönlichen Bemühungen fürsie schilderte, dass es guten Grund hatte, wenn Zarncke imJanuar 1868 ihm schrieb, Niemand vermöge so klar ihrenZusammenhang zu durchschauen und so richtig die ihnen ent-gegentretenden Schwierigkeiten darzustellen als er. So ent-schloss er sich im Herbst dieses Jahres als 82jähriger Greisdie neue Arbeit zu übernehmen. Er sah die vielen an ihn