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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
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181
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Gneisenau. Clausewitz. Groben. Meusebach. 181

entfaltete sich frei in Ernst und Scherz die Eigenart dergeistvollen Menschen seiner Umgebung, die nach MeusebachsWort nicht zu unterscheiden wussten, ob sie ihn verehrenoder lieben rnussten. Gleich bei ihrem ersten Gespräch hatteer Schulze empfohlen, den Chef seines Generalstabes, seinennächsten Freund Clausewitz aufzusuchen; dessen hervorragendegeistige Bedeutung trat auch Schulze sofort entgegen;ergilt, schrieb er seiner Frau, für den klügsten und wissen-schaftlichsten Offizier in der ganzen Armee". Besonders hin-gezogen aber fühlte er sich zu Karl von der Groben, dernoch zwei Jahre jünger als er, acht Jahre jünger als Clause-witz, jetzt neben diesem Gneisenau zur Seite stand. Er hattekurz zuvor am Schluss all seiner Irr- und Kriegsfahrten, dieer für den heiligen Kampf der Befreiung unternommen hatte,sich in Paris das schönste Siegespfand gewonnen, da ihmhierin Lieb und Frieden Dörnbergs Tochter die Hand bot";im Genuss des neuen Glücks, das ihm und dem Vaterlatodeerblüht war, erschien der hochgewachsene, kräftige, tapfereMann, den Gneisenau gern seinen Bayard nannte, als einerder liebenswürdigsten Menschen, die Schulze je gesehen;namentlich ansprechend fand dieser Gröbens herzliche Freund-lichkeit gegen Kinder; deshalb bestimmte er ihn nebenseinem Schwager Karl Rössler und seinem alten FreundePassow zum Pathen seines eben geborenen Söhnchens. Schonnach jener ersten Gesellschaft, an welcher er in CoblenzTheil nahm, hatte er seiner Frau geschrieben, am meistenhabe ihm Groben und unter den anwesenden CivilbeamtenKarl von Meusebach gefallen. 1815 nach Coblenz als Präsi-dent des für die Rheinlande errichteten provisorischen Re-visionshofes berufen, hat auch dieserseltene und seltsame"Mann dort seine glücklichsten Tage gesehen; hat er erstspäter in Berlin, wohin er 1819 versetzt wurde, seine grossenliterarischen Sammlungen in einer Ausdehnung befrieben,dass sie seinem Namen ein dauerndes Andenken siebern, sowar doch das stille Gelehrtenleben, das er in der Gross-stadt geführt bat, niebt frei von mancherlei ihn betrübendenund bedrückenden Verstimmungen; in denwonnereichenFluren, in den lachenden Gefilden" des Rheinthals aber ist