VI Vorwort.
in ihnen getroffenen Massregeln vermag meines EracMensnur derjenige voll zu verstehen und gerecht zu würdigen,der eine genau zutreffende Vorstellung von Schulzes wie vonHumboldts und Süverns persönlicher Eigenart gewonnen hat.Wie sie in seiner äusseren Erscheinung sich ausprägte,zeigt besser, als irgend eine Beschreibung es vermöchte, dasBild, das diesem Buche beigefügt ist. Als Schulze noch inWeimar lebte, hat der Maler Karl Brand ein lebensgrossesPorträt und Weisser ein Basrelief von ihm angefertigt; beidekamen ebenso wie ein zur Zeit des Achener Congresses ge-maltes Miniaturporträt und eine Büste von Rathgeber in denBesitz von Max Schulze. Für unser Buch aber hielt dieseram besten das vorstehende Bild geeignet, das nach einer 1848oder 1849 durch Graff in Berlin verfertigten Photographievor nun schon zwanzig Jahren Hans Meyer gestochen hat;seinem anerkennenden Urtheil stimmten auch andere Betrachterbei, die Schulze noch persönlich gekannt haben, und beisolchen, denen dies nicht mehr beschieden war, dürfte wohlInteresse für ihn ein Blick in diese Augen voll Leben undLiebe erwecken.
Marburg im October 1889.
C. Yarrentrapp.