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3 (1912) Proben der höfischen Epik aus dem XIII. und XIV. Jahrhundert
Entstehung
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JÄKOB VON MÄERLHNT, ALEXANDERS GEESTEN.

Cod. germ. 41 (= Cim. 349) ist die einzige vollständig erhalteneHandschrift von Jakobs von Maerlant mittelniederländischem VersromanAlexanders Geesten, den er zwischen 1257 und 1260 dichtete und einerEdelfrau namens Qheile widmete. Vor dem Jahre 1664 gehörte dieHandschrift der Düsseldorfer Bibliothek; von dort kam sie in die Kur-fürstliche Bibliothek in Mannheim und bei deren Vereinigung mit derMünchener Hofbibliothek an ihren jetzigen Aufbewahrungsort. NachDocen, der als erster von dieser wertvollen Handschrift berichtete, ist sieim letzten Drittel des XIII. oder im ersten Drittel des XIV. Jahrhundertsgeschrieben. Franck dagegen setzt sie, wohl mit Recht, erst gegen dasEnde des XIV. Jahrhunderts an. Die erste Ausgabe veranstalteteSnellaert.

Vgl. Docen in Aretins Beiträgen IX 1807, S. 10871096 und dieAusgaben von F. A. Snellaert (18601861) und von Johannes Franck(18801882), S. IV.