Druckschrift 
3 (1912) Proben der höfischen Epik aus dem XIII. und XIV. Jahrhundert
Entstehung
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TAFEL XXXVn.

RUDOLF VON EMS, WILLEHALM VON ORLENS.

Cod. germ. 63 (= Cim. 103) enthält den Willehalm von Orlens desRudolf von Ems in einer sorgfältigen und reich mit Bildern auf Gold-grund geschmückten Abschrift des XIII. Jahrhunderts; der Schluss fehlt.Der Entstehungsort der Handschrift ist nicht bekannt; die Schreibweisenähert sich nach Junks Urteil sehr unserem normalisierten Mittelhoch-deutsch. Ein Eintrag auf Blatt 1 r , der ungefähr dem XVI. Jahrhundertangehören mag: Ad Conventum Vallis speciosae beweist, dass die Hand-schrift schon früh dem Kloster Schöntal gehört hat. Nach der Säku-larisation gelangte sie i. J. 1803 in die Münchener Zentralbibliothek, wosie bereits im folgenden Jahre von Docen benützt wurde.

Vgl. Docen in der Aurora 1804, Nr. 90, S. 358. — Zeidler im18. Jahresbericht der deutschen Staatsrealschule in Karolinental. 1894.S. 3 ff. — Junks Ausgabe des Willehalm von Orlens in den DeutschenTexten des Mittelalters, hgg. von der Berliner Akademie der Wissen-schaften, Bd. II, 1905, S. XXXVIII f.

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