TA FFT. XU.
TAFEL XLI.
DER JÜNGERE TITUREL.
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Cod. germ. 7 enthält Bruchstücke einer dem XIV. Jahrhundert angehörigenin bayerischer Mundart geschriebenen Handschrift des Jüngeren Titurel, dessenDichter sich Albrecht nennt, aber noch nicht näher bestimmt werden konnte. Essind die 30 Blätter, die der spätere Domherr Thomas Ried in Regensburg 1809 vonAktenbänden des dortigen Klosters Obermünster ablöste; dort war die stattlicheHandschrift, wie aus den auf einzelnen Fragmenten sich findenden Aufschriftenhervorgeht, seit 1540 bis 1557 zerschnitten und zu Einbänden verwendet worden.Ein 31. Blatt wurde der K. Hof- und Staatsbibliothek von Karl Roth übergeben.Weitere 6 Blätter dieser Handschrift wurden gegen 1869 von dem DomvikarG. Jacobs aufgefunden, sind aber in Regensburg geblieben und in den Besitz derProskeschen Musikbibliothek übergegangen. Die Münchener Fragmente sind grossen-teils in recht schlechtem Erhaltungszustand; sie umfassen Strophe 36—2699 nachHahns Zählung mit Lücken, die durch die Regensburger Stücke zum Teil ergänztwerden. Die erste Nachricht von den Münchener Blättern und ihre Ordnung ver-dankt man Docen.
Vgl. Docen, Erstes Sendschreiben über den Titurel. 1810, S. 64 ff. — KarlRoth, Bruchstücke aus der Kaiserchronik und dem jungem Titurel. 1843, S. XVIund 31 ff. — Hugo Graf von Walderdorff in Pfeiffers Germania. XYI 1871, S. 338 ff.—Zarncke, der Graltempel, in den Abhandlungen der philologisch-historischen Ciasseder K. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften. VII 1876, S. 379. — Derjüngere Titurel herausgegeben von K. A. Hahn (— Bibliothek der gesamtendeutschen National-Literatur, Bd. 24). 1842.
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