258 Rückschlüsse.
ende, Der gote wol hülfe und tuot ez niht Albrecht von Johanns-dorf 89, 33 f. Von hier aus erhalten erst die rechte BeleuchtungStellen wie Nu sihe ich wol daz im (dem minnenden Herzen)ist gar unmcere Wie ez mir an dem ende süle ergan Friedrichvon Husen 47, 23 f. Und Vil manger nach der werlte strebet,Dem si mit bessern ende gebet Heinrich von Rugge 99, 13 f.
Daß hier Zusammenhänge walten, scheint deutlich. Ichwüßte nicht, welche Annahme näher läge als die, daß sie sichals Anklänge geistlicher Liederdichtung erklären. Das brauchtenun freilich nicht notwendig geistliche Volksdichtung zu sein,so sehr sie im Pilgerlied und sonst solche Gedanken in denVordergrund stellt. Aber ich möchte doch darauf hinweisen, wienahe Husens Zeilen
Der kan den Hüten helfen uz der not.
Nieman weiz wie nahe im ist der tot 46, 27 f.einem der geläufigsten, bis in unsere Zeit immer von neuemwiederholten und abgewandelten Verspaar des Wallfahrer-liedes kommen, das uns zufrühest das Geißlerlied 'Maria muoterreiniu meit' überliefert in der Gestalt:Daz er uns 18s von aller notUnd bhötte vor dem gähen tot(d. h. von Haus aus eben: vor dem Ende in Sünden, s. o. S. 120).Sind die Zeilen Husens eine Reminiszenz an ein entsprechendesVerspaar des geistlichen Volksliedes?