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2 (1924) Das Streben
Entstehung
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XXXV. KAPITEL

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düngmütterlicher Innigkeit mit feierlicher Würde und seltsam über-natürlichem Wesen". Raffael übertrifft hierin selbst seinen Lehrer FraBartolomeo weit, s. die Abbildungen bei v. d. Gabelentz, I, Nr. 23, 24.

73 Vgl. Wölfflin, 195-----74 Vgl. Klaczko J., Jules II, 236. Vielfach wird

angenommen, Raffael habe den Frate auf der Disputä auf AnordnungJulius IL, der sein Gönner war, angebracht; doch ist dies aus demGrunde nicht wahrscheinlich, weil er ihn sonst, da es sich ja um diekirchliche Wiederherstellung eines zu Unrecht Verdammten gehandelthätte, sicher nicht an so versteckter Stelle untergebracht hätte. DerZweifel, ob er es überhaupt getan vgl. Pastor III, 843, ist unbe-rechtigt, es ist der Mönch mit dem in die Kapuze gehüllten Kopfe undden tiefen, dunkeln Augen. Portigliotti, D. Familie Borgia, verwechseltsein Bild mit dem eines Unbekannten. 75 Vgl. Marchese, Memorie, I,395. 76 Marchese, ebd., 177. 77 Marchese, 175 ff. 78 Vgl. Vasari,deutsch von Gottschewski-Gronau, VII, 175 ff.; Marchese, II, 260 ff. 79Vgl. Rio De l'art chretien, II, 489 f.; Vasari, a.a.O., II, 177 ff.; Burla-macchi, 165. 80 Vgl. Kraus, Gesch. d. christl. Kunst, II, 270. 81 Vgl.Knapp F., Perugino, S. 30. 82 Vasari, a. a. O., IV, 75; Bio, II, 222 ff.,268 f. 83 Kraus, Gesch. d. christl. Kunst, II, 269. 84 Vgl. hierüberbesonders Kraus, a. a. 0. 85 Vgl. Mezzanotte A., Vanucci. Perugia 1836,S. 183 ff.; Williamson G. C., Vanucci, London 1900, S. 113; Frantz E., Ge-schichte der christl. Malerei, II, 390, der Vasaris Angabe mit Recht alsMärchen und albernen Vorwurf bezeichnet. 86 Burlamacchi, 75 f.87 Filipepi, 493. 88 Steinmann E., Boticelli, 1897, S. 49. 89 Ver-öffentlicht von Villari-Casanova, Scelta di Prediche. Firenze 1898, S. 453bis 518. 90 Wie Bode W., Botticelli, Berlin 1921, S. 153, sie annimmt.

- 91 Vgl. Vasari, deutsch von Jäschke, II, 127 f.; Bode, 153 f., 193 f.92 Steinmann, 27; vgl. auch S. 31. 93 Steinmann, a. a. O. 94 Stein-mann, a. a. O. 95 Die Inschrift in griechischem Wortlaute mit Über-setzung und Erklärung b. Ulmann H., Sandro Botticelli, München 1893,S. 148. 96Pareva aperto l'inferno", schreibt Landucci, 181. 97Steinmann, 36. 98 Florenz, Uffizien. Abbildung b. Steinmann, S. 65,Nr. 58. 99 Vgl. Supino J. B., Sandro Botticelli, Firenze 1900, S. 114 f.

100 C. Heath Wilson, The Academy XVIII (1880), 372; Supino, 114;Ulmann, 146; Villari, I, 186, sind darin einig, daß der Dominikaner denFrate darstellt; der Widerspruch Bodes, Botticelli, 178, ist um so mehrgegenstandslos, als der von ihm angeführte Grund nicht zutrifft, denndas Porträtverbot des Frate bezog sich nur auf das zur Verehrung be-stimmte Heiligenbild selbst, nicht auch auf die Nebenfiguren. 101 Ab-bildung b. Bode, 176. 102 Vgl. Bode, 176. 103 Wie selbst Bode, 177,hervorhebt. Und selbst wenn er den Pinsel ganz beiseitegelegt hätte,mußte er dies nicht unter dem Einflüsse 4 es Frate getan haben; auchMariotto Albertinelli hing die Malerei eine Zeitlang an den Nagel, ohne

' je Fratesche zu sein. 104 Bode, 11, 55, 193 f. 105 Bode, 206. 106Burlamacchi, 166 f. 107 Vasari-Gottschewski, VII, 123 ff. 108 Mar-chese, Memorie, II, 206 f. 109 Bode W., Jahrb. d. preuß. Kunstsammlg.,