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2 (1924) Das Streben
Entstehung
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V. KAPITEL

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24, 19; Pred. 10, 16; Job 34, 30; Osea 13, 11; Jes. 6, 9 f.; 57, 1 f. Vgl. seineneigenen Bericht De Verit. Proph. L. VI. _ 61 Vgl. Pastor, III, 177.62Lauda, composta 1' anno 1484", Audin de Rians, Nr. VIII; Guasti-Capponi, Nr. XVII. 63 Vgl. Pastor, III, 182. 64 So berichtete er 1498vor Gericht, b. Villari, II, CL. Dafür, daß die Predigten in S. Gemignano,von welchen Nikolaus de Aurifice eine Nachschrift besaß (vgl. Villari,I, XXIII), i. J. 1485 und i486 stattfanden, spricht der Umstand, daß dasJahr 1485 im Almosenverzeichnisse b. Gherardi, 39 f., fehlt. Auf das Jahr1485 als den Beginn der Predigt von der Nähe der göttlichen Züchtigungweist auch die Äußerung S. III, 17 a , nur muß es hier Gemignano stattBrescia heißen; vgl. auch seine Bemerkungen im Compendium ReveL360; ferner in J XXIX, 249 und im Briefe an den Mohren v. 11. Apr. 1496im Giorn. stör. d. Lett. Ital., XIV, 418 f. 65 Ostern fiel i. J. 1487 auf den15. April; am 17. April entrichteten die Nonnen, wie sich aus dem Ver-zeichnisse bei Gherardi, 40, ergibt, das Almosen für die Predigtender Brüder Hieronymus und Thomas Busini. 66 Chronik von S.Marco. 67 Die Chronik spricht allerdings ausdrücklich von einervierjährigen Tätigkeit von 14821486, setzt hierbei aber die f 1 o -rentinische Zeitrechnung voraus, der zufolge, wenn Hieronymusnoch vor dem 25. März die Stadt verließ, sein Aufenthalt allerdings von14821486 gewährt hatte. ?

V. KAPITEL.

1 In dem sofort zu erwähnenden Briefe an seine Mutter vom 25. Jan.1490. 2 Da Hieronymus von 14791482 und dann wieder nach seinerRückkehr aus Florenz zu Ferrara im Kloster weilte, so könnte man ver-sucht sein, die seelsorgerische Tätigkeit, von der im erwähnten Briefean die Mutter die Rede ist, schon auf den ersten Aufenthalt zu beziehen,wie ja auch die Chronik von S. Marco vorauszusetzen scheint, er habesich schon vor seiner Versetzung nach Florenz der Predigt gewidmet.Da er aber von 14791482 mit Studien für das Lehramt beschäftigt war,die anderweitige Beschäftigungen den Ordenssatzungen zufolge aus-schlössen, so kann kein Zweifel sein, daß der Brief die Wirksamkeitnach der Rückkehr aus Florenz schildert. 3 Burlamacchi, 12.i Vgl. Mc 6, 3 f. 5 Dies ergibt sich deutlich aus dem Umstände, daßim Briefe an die Mutter v. J. 1485 von ihm nicht mehr die Rede ist.6 Picus, c. XI, S. 42. 7 Denn er schreibt 1490 an die Mutter, er könnesich nicht entsinnen, seit der Trennung von ihr einen Brief oder eineNachricht erhalten zu haben, es war also bereits eine längere Frist ver-strichen. 8 S III, 17a. 9 Burlamacchi, 13 f. 10 Wie Burlamacchi ebd.mitteilt, war es Bartholomäus von Ragusa, der, bei Savonarolas Predigt46 vom Andreastage zugegen, am 30. Apr. 1520 hiervon in S. Marco zu Forenz

erzählte. Daß aber ein nach mehr als dreißig Jahren erstatteter Bericht