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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
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137hatte; Masius wurde zum Probst an der neuen Stätternannt und nahm sich daher mit Eifer der Sache an.Pighinus!) verordnete am 15. Novbr. 1550 die Verlegungnach Jülich und ließ am 13. Februar 1551 von den 26Präbenden 11 zur Verbesserung der übrigen eingehen. ImSommer 1551 förderte Masius in Rom selbst die Verle-gung, sowie die Einverleibung des Besitzthumes des kleinenin der jülichschen Fehde ebenfalls abgebrannten KlostersParadies vor Düren zum Vollzuge. Lac. III, 399 Anm.Arch. V, 66. Die Stadt Nideggen sträubte sich gegen dieVerlegung, wie es scheint, auch das Kapitel. Endlich führ-ten die lange fortgesetzten Unterhandlungen mit dem letz-tern zum Ziele und am 1. Oktbr. 1569 wurde die ersteVesper in der Pfarrkirche zu Jülich gehalten. Die Na-men der übergesiedelten Kapitulare sind: Nikolaus Fabryaus Kirchberg; Nik. Weyler; Laurenz Trivins; Joh. Vehlen; Winand von Heimbach; Mathias Hidermanns; Dio-nys von Heze gt. von Herne; Joh. Gottfried von Weis-weiler; Joh. Wilh. von Weisweiler; Heinrich Brose; Ja-kob von Hallberg; Joh. Peter Scholl; Franz Christ. Mi-net; Adolph Const. von Hagens. Die Durchsicht und Ord-nung der Statuten und Privilegien des Kapitels besorgtender Marschall, Rath und Amtmann zu Wilhelmstein undEschweiler, Joh. von Reuschenberg, Herr zu Setterich undCaspar Sengel, Schultheiß und Zöllner zu Jülich undstellten sie ihm 1570 zu; der Abt von Gladbach, Petervon Boichholz revidirte sie nochmals und der Nuntius Gro-per bestätigte sie am 1. Oktbr. 1574. Mit dem Pfarrervon Jülich gingen die Canoniche am 23. Januar 1570 ei-nen Vergleich hinsichtlich des Kirchendienstes ein. Späterwar der Dechant zugleich Pfarrer von Jülich und dasStift zählte außer ihm 12 Canoniche und 5 Vikare.Binterim und Mooren II, 176. Das Stift nannte sichnach seinem Umzuge U. L. Frauen Stift und nahm stattdes h. Evang. in sein Siegel das Bild der Mutter Got-tes mit dem Jesuskind auf1) Nach einer andern Notiz hieß der Nuntius, der im Jahre 1550decima septima Calendas decembris die Verlegungsurkunde unter-zeichnete, Jugini.