136in der Kirche mit folgender Inschrift: „In dem Jaren unsHerrn 1468 uf der heil. Dreikönig avent ward jemerlichenerstochen und ermort der hochgeborne Wilhelm von LoinHerr zu Guelich, Greve zu Blankenheym, von deren edlerHausgesinder Herrn Ropertze von Beyern, Erzbischof zuCoeln. Seiner Seele der barmherzige Gott barmherzigseyn will.Unter den Mitgliedern des Stiftes begegnen wir fol-genden Namen1345 Probst Heinrich, Dechant Godart.1379 — 97 Probst Johannes Skör.1385 Canonich Tilmann von Jülich.1389 Dechant Wilhelm von Obbendorf.1395 Canonich Nikolaus von Pier.1407 Probst Johann von Hengebach, Sekretair desHerzogs Reinold von Jülich und Geldern, derihn als Gesandten aufs Constanzer Concilschickte.1463 Dechant Johann von Ouessem oder Ousheim.In der letzten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren Ca-nonici: Johann Hunger, Wilhelm Pagen, Gerhard Alden-roed, Goswin von Berg, Johann von Berk, Wilhelm vonRomdenraed, Johann von Zeverken, Clais Pagen, Wal-raff Tynsmeister, Johann Kays. von Linnich, Peter vonJülich; Dechant Gottschalk von Hockenshoeve: Probst Hein-rich von den Steinen oder van me Steyn, für den am 10.Januar zu Mariawald Memorie gehalten wurde.1500 Dechant Conrad Boult, zugleich Pfarrer der St.Martinskirche zu Düren, deren Patron der Her-zog war.1543 präsentirte Herzog Wilhelm den Adam von We-vorden gl. Drove zum Dechanten.Nachdem Schloß und Stadt Nideggen im Jahre 1542von den Kaiserlichen fast gänzlich zerstört worden war, un-terhandelte der Herzog Wilhelm IV. von Jülich, Cleveund Berg durch seinen geistlichen Rath Jakob Masius,Probst von St. Cunibert zu Cöln mit dem päpstlichenNuntius L. Pighinus wegen der Verlegung des Stiftesnach Jülich, wo er sich ein prächtiges neues Schloß erbaut
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