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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
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in einer Urkunde, wodurch sich Ritter Heinrich Kok zumjülichschen Vasallen bekennt. Lac. II, 855); 4) Den Cro-atirhof oder Bewershof in Nideggen selbst auf der Stadt-mauer zwischen Dürener und Brandenberger Thor, mitdem am 25. Mai 1484 Wilhelm von Meesheim belehntwurde; nähere Mittheilungen über denselben lassen wirweiter unten folgen. 5) Ein Gut zu Lich, das RitterDietrich Schynemann von Aldenhofen am 3. Juli 1340außer andern Gütern vom Markgrafen Wilhelm erhaltenzu haben bekennt, Lac. III, 352 Anm. (wohl das nämlichedas 1273 Werner von Beldersheim dem Grafen Wilhelmv. Jülich zu Lehn aufgetragen, Crem. III, U. 120); 6das Dorf und Gericht Sindorf mit seinen Zubehörungenals Horrem und Sehnrath, das Walram v. Salm, Herr zuSindorf am 8. Juni 1378 von Herzog Wilhelm von Jü-lich und Geldern zu einem rechten Burglehn von Nideggenzu empfangen erklärt, wie er es auch schon von dessen Va-ter besessen habe; Zeugen sind Mathias von Vroitzheimund Gredart von der Leyen, Burgleute zu Nideggen. Lac.III, 816. (In einer Urkunde des Herzogs von 1379 werden die beiden letztern scutiferi Colon. dioecesis genanntLac. III, 839.)III. Schloß= und StadtbewachungDie Bewachung des Schlosses im Mittelalter geschaltheils durch die Ritterschaft des Landes, besonders die zudiesem Zwecke eigends bestimmten und dafür mit Güternausgestatteten Burgmänner, theils durch angeworbeneKriegsknechte, theils durch die bäuerlichen Unterthanen desAmtes; diese mußten sich in Tag= und Nachtwachen ablö-sen und namentlich waren von ihnen die Insassen desKirchspiels Creuzau verpflichtet. Die Bewachung der alseinzig möglichen Zugang zum Schlosse äußerst wichtigenStadt, die den Bürgern selbst oblag, wurde jedenfalls miUnterstützung der Mannen und Unterthanen des Herzogsund unter Leitung eines von diesem bestellten Comman-danten ausgeführt. Die Unterhaltung dieser Besatzungen

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