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steller keine rechte Klarheit. Es handelt sich um eine Armee von10000 Reitern, 2 Regg. Schweizer, 1 Reg. Landsknechte, ferner lothring.wallon. und lüttich. Schützen. J. C. rechnet auf Gelder von Englandund den Hugenotten, namentlich in Languedoc. — Nach einer Aeusse-rung Beutterichs gegen Paulet (März 1577) hatte J. C. damals auf diehugenott. Hülfsgesuche eine „kalte Antwort" gegeben, war jedoch imNotfall zu einem Einmarsch mit 10000—16000 Reitern bereit, jedenfallsaber entschlossen sich selbständiger zu stellen und nicht mehr „vonKindern regieren zu lassen". Hiemit stimmt die Darstellung beiAmirault,Frangois de La Noue (p. 228) wohl überein: Casimir, der die Schwierig-keiten der Aufstellung einer Armee und ihrer Führung bis nach Guyenneeinsah, „conseilloit luy mesme que. pourveu qu'on peust obtenir desconditions tolörables [de paix] , on consentist ä quelque modification".Clervant, der eine Zeit lang wegen finanzieller Verpflichtungen inDeutschland festgehalten war (ebd. p. 221), Hess damals dem französ.Hof Nachrichten über Conde's kriegerische Absichten zukommen (Journalde Nevers 21. Jan. 1577, bei L'Estoile III, 133; vgl. den Bericht ausBlois vom Jan. 1577 Calendar p 475/6, wonach Clervant am 1. anCasimir abgefertigt wurde; „Minor", „AbsiDthium" u. s. w. vermag ichnicht mit Sicherheit zu entiäthseln). TJeber J. C. spatere Vorwürfe gegenClervant und La Personne vgl. unten no. 360 A. 2. — TJeber die da-maligen Absichten Englands auf Calais vgl. auch den chiffrirtpn BerichtCalendar p. 569.
Zu p. 276 no. 64. Vgl. Lossen I, 530, über die BemühungenHeinrichs von Bremen um Münster ebd. 307 ff.; 321 ff.; 630 ff.; 548.
Zu p. 280 (no. 72 A. 1). TJeber Roger's Aufenthalt in NeustadtNov. —Dez. 1577 vgl. Zanchius, epp. II, 375.
Zu p 282 no. 76. An die Genfer Theologen schrieb im Namen desConvents Tossanus, Neustadt 29. Sept. Genf Bibl. Ein paar Sehr. J. C.an den Rat zu Genf (II. März; . . Juni^Genf Arcli. Orr) mitgeteilt beiKoch II, 145.
Zu p 284 no. 80. Schönberg stand schlecht mit Pfalz seit seinerTeilnahme, an der Wegnahme von Bitsch für Lothringen, vgl. Prins t er erI. 4, 392; Lehmann, Gesch. der Grafen von Hanau II, 475, obenp. 108 A. 2.
Zn p. 2S9 no. 89. Das Sehr, von Dathenus und Tossanus an dieGeistlichen und Aeltesten zu Genf, Neustadt 3. Dez. (Genf Bibl. vgl.Koch II, 157) erwähnt u. a., dass J. C. sämmtliche im Vorjahre ausder Oberpfalz Verjagte („une vingtaine") in seinem oberpfälz Gebietaufgenommen habe.
Zu p. 292 no. 92. Vgl. über die Lage der eingewanderten Nieder-lander zu Schönau unter Kf. Ludwig Wundt, Magazin I, 57 A z.
Zu p. 301 no. 102. Ein undatirtes Fragment aus der geheimenCorr. J. C. (vom Febr. 1578) bezieht sich auf die beabsichtigte FluchtAleneons vom Hofe, die am 14. Febr. verwirklicht wurde: „Je viens toutmaintenant d'entendre que le septiesme de ce mois -- Monsieur a voulus'en aller de la court, mais par la persnasion de touts princes et seig-neurs il est demeure. On pense qtie quoy qu'il tarde il s'en ira et voul-
dra se rejoindre aux Huguenotz. Quand on peult estre adverty de--------
la saillie de Lucifer de sa caveme, il est hon de s'en donner de garde ,u<Ma. 511/15 f. 311). Vgl. Desjardins IV, 144 ff.
Zu p. 304 no. 109. Vgl Sammlung der eidg. AbschiedeIV. 2a, 639 f.; 653; 658; über des Verhältniss der Eidgenossen zur Frei-grafschaft Segesser, Pfyffer I, 514 ff.
Zu p. 305 (no. 113 A. 2). TJeber Marion's Verbannung aus Möm-pelgnrd vgl. Beza anL. Wilhelm, Genf 9. Dez. 1579 (Heppe, epp. Bezaep. 22).