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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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1582.

320. Beantwortung der kaiserlichen Gesandten Graf 2. JanuarGeorgvonMontfort undJakobKurtz von Senfftenaw. 1 ) Heidel-

(Der Kf. erklärt den R. Tag keinesfalls besuchen zu wollen, wenn dieungewöhnlichen Prozesse mit der Stadt Aachen und die spanische Ein-mischung nicht vorher abgestellt würden.)

Gegenwärtig: Kurf., Grosshofmeister, V. Kanzler, Marschalk,Gotfart, Hofrichter, Hoeneckh, D. Micyllus und D. Reuber. 2 )

Das Entbieten mit Dank angenommen. P. erinnere sich derCorrespondenz des Kaisers mit ihm über die französischen undniederländischen Dinge.Het gern sehen mögen, ferp.tige derwegenangestelt zusambkunft fortgangen; weiln aber J. Mt. leibsgelegen-heit solchs nicht zulassen konden, het es darbei bewendet." DieKurff. hätten dem Kaiser den R. Tag bewilligt, die Zeit stelle ihmP. anheim. Regensburg sei unmassgeblichder losamenter undvictualien halb zu gering;" ob es nicht besser, den Tag zu Augs-burg und zwar um Ostern zu halten? Ueber sein persönlichesErscheinen könne er sich nicht endgültig erklären; 1) werde erwol wieder ein Bad brauchen, 2) stünden Kriegsläufe am Rhein-strom im Wege. So habe der Herzog von Jülich die Stadt Aachensehr bedrängt und jetzt stehe Parma im Begriff, sie gleichsam zubelagern; man müsse grosses Blutvergiessen, ja den Verlust derStadt befürchten. Höchst bedenklich seien Parma's Argumenta: dieAachener seien sektirerisch, handelten wider die Concordata undnähmen Feinde des Königs auf. Aber sie hätten die alte Religionnicht abgeschafft und überhaupt gehe dieser 1. Punkt Parma garnichts an; vermöge des Religionsfriedens könnten sie beide nebeneinander haben. Ferner hätten sie gegen Schutz und Schirm derConcordata nicht gehandelt. Endlich begehrten sie, man solleihnen die Feinde des Königs namhaft machen. Dieser letzte Vor-wurf würde sich übrigens ebenso gegen Sachsen, Köln, Hamburg,Bremen anwenden lassen, die kraft ihrer Freiheiten arme Bedrängteangenommen haben.

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