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1 (1882) 1576 - 1582
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562
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OktoberTetrastichon in comitiis Augustanis ao. 82. a Jesuitis ibidem valvis

templi affixum:

Qua ratione queat Germania salva manere,

Susoipe consilium, lector amice. meum.Utere iure tuo, Caesar, servosque LutheriEnse, rota, ponto, funibus, igne neca."Dagegen lauten die ersten Verse in einer andern Abschrift (Mc.InAugspurg uff der gassen runden in comitiis ao. etc. 1582"):Qua ratione queat Germania vivere salva,Dicam, consilium suscipe quaeso meum."Ebd. findet sich eine deutsche Uebertragung sowie eine lutherischeEntgegnung (En hie consultor Stygiis prodivit ab undis" u. s. w.\ fernereine weitere deutsche Aufforderung zur Ausrottung der Ketzer ("Teutsch-land , das izt verderbet ist Durchs Luthers gift und falsche list" u. s. w.mit dem Schluss :Würge getrost, niemand verschon"), ebenfalls mit einerEntgegnung (Warnung darauf gestelt durch ein Sächsischen. Ein neufranzösisch blutbadt" u. s. w.). Diese Satiren und Pasquille, worin sichdie öffentliche Meinung noch unmittelbarer kundgibt als in den zahlreichenpolemischen Schriften, zeigen uns, wie das damalige Deutschland wenigstensin Aufregung und Teilnahme an den religiösen und politischen Kämpfenmit Frankreich und den Niederlanden wetteiferte. "Vgl. Heppe IV, 373(satirische Literatur über die Concordienformel); weitere Beispiele unten(beim kölnischen Krieg).

29) Vgl. no. 370.

30) Vgl. no. 218.Decouvrir le pot aux roses: dec. le fin, le my-Btere de quelque affaire secrete 1 ' (Littre II. 2, 1759).

31) Der alte Plan einer Verbindung Kaiser Rudolfs mit der InfantinIsabella war seit der Anwesenheit der Kaiserin in Spanien soweit ge-fördert worden, dass K. Philipp einwilligte (20. Juni 1582); die Vermählungwurde für den künftigen März in Aussicht genommen (Foix, lettres p.549;vgl. oben no. 392). Der Papst suchte Rudolf durch den Legaten Madruzzizu bestimmen, bei dieser Gelegenheit nach Italien zu kommen und sichvon ihm krönen zu lassen. Aber eben die Rechte des Kaisertums inItalien, die Rudolf Spanien gegenüber zu behaupten suchte, brachten zu-sammen mit der Entschlusslosigkeit des Kaisers den Heiratshandel wiederins Stocken. Vgl. Charrie r e IV, 140 ff. (irrige Nachricht, der Kaiser habenachgegeben); Maffei II, 243/4; Khevenhiller I, 252; RankeWerke VII, 182; Stieve, Verhandlungen p. 9 f.

32) Der Zorn Kf. Augusts Hess sich nur allmählich und mit Mühedurch den Kaiser und Brandenburg beschwichtigen; damals trug er sichDoch ernstlich mit dem Gedanken an der Stadt Augsburg wo möglichgewaltsame Rache zu nehmen; vgl. no. 389; 398. Der Streit zwischendem R.-Marschall Pappenheim und den R.-Städten wurde erst im J. 1614durch Vergleich ausgetragen (Häberlin XII, 36).

33)In gemein": Brandenburg und Hessen. Vgl. no. 357 ; 368; 380;über die Beschwerde J. O., dass zur Visitation des K. Gerichts im Mai 1581nicht er, sondern Baiern berufen worden sei, Häberlin XI, 435. ImFürstenrat hatte Wambold am 23. Juli die Session vor Baiern eingenommen,worauf der bairische Abgeordnetesich über den herzogen von Mechel-burg, welcher in der persohn entgegen, gesetzet, auch vor ihme den vonMechelburg und Wambolden votiret" (die Räte an J. C. Augsb. 23. Juli).Tags darauf nahm Baiern unter Protest der Pfalzer seine alte Sessionwieder ein. Vgl. Häberlin XII, 222.

34) Ernst von Baiern, B. von Freising, Lüttich und Hildesheim, lang-jähriger Rivale und endlich Nachfolger Erzb. Gebhards von Köln, hatteals jugendlicher Administrator von Freising gelegentlich der K Gerichts-