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1 (1882) 1576 - 1582
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561
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418. 1582 561

24) Vgl. no. 416; Häb erlin XII, 386 ff; die Beglaubigung derAbgeordneten der Herren und Landleute bei J. O, datirt Graz, Klagenfurtund Laibach 20. Juni, Mb. 111/lb f. 410. Kf. Ludwig hatte in seinemSehr, an die Räte vom 28. Julider kais. Mt. eigene erblande'' nebenden R. Städten alsein gut exempel" der Opposition für die höheren R.Stände angeführt.

25) Vgl. no. 199; 200; 233; 286; 290; 299; 307. Die obigen Be-merkungen zeigen, dass die geheimen Beziehungen J. C. zu Spanien nochnicht völlig abgebrochen w&ren. lieber spätere Annäherungsversucheder Spanier vgl. Tagebuch p. 408; 410.

26) Vgl. no. 351: La Hug. II, 184/5.

27) Ein Sehr. Granvela's an Margaretha von Parma, Madrid 27. April1582, war nebst einigen andern Briefen in Frankreich aufgefangen undin Antwerpen veröffentlicht worden; Lettres intereeptes du card.Granvelle et autres, Antw. 1582 (Prinsterer I. 8, 96; vgl. 123).

28) TJeber den Skandal wegen der Verhaftung des Nürnberger Krämersvgl. no. 369. Schon im J. 1580 hatten die Gegner der Concordien-formel ernstlich befürchtet, Sachsen werde die Autorisirung derselben vonReichswegen auf dem Nürnberger Tag betreiben (Heppe IV, 364 ff.;oben no. 252), der dann nicht zu Stande kam. Die gleiche Befürchtungerneuerte sich vor dem R.-Tag von 1582; J. 0. besorgte allerdings nichtdie Vorlage desbergischen Buches", wohl aber einen Antrag auf Con-demnation des Calvinismus und Ausschluss jeder von der Concordie ab-weichenden Fassung der Abendmahlslehre (no. 349). Aber der Gedankeeiner förmlichen auf alle Nichtsubscribenten auszuübenden Pression warwenigstens von dem übereifrigen Ludwig von "Würtemberg entschiedenins Auge gefasst worden. Derselbe berührte in seinem Sehr, an Kf.Ludwig vom 17. April 1582 zuerst die Behauptungen der Papisten , dassdie Städte die Religion nicht mehr anrichten dürften und der Rel.-Friedeüberhaupt nach dem Trienter Concil ein Ende habe, und schloss mit demVorschlag:das von E. L. und den andern beiden weltlichen churfürstendenjenigen Btenden, so die formulam concordiae noch nit underschriebenund sich doch zu unserer waren religion bekennen, dasselbige durch irevolmechtige abgesandte uff vorstehendem reichstag nochmaln under-schrieben oder da die zeit zu kurz, was gleich anfangs des reichstagsmit solchen gesandten gehandelt und das werk also ongestelt, darmit derPapisten cavillieren desto stattlicher begegnet und man also ex nostraparte für ein man stehen möchte" (Mb. 112/3a f. 111 Or.). TJeber dieBemühungen Würtembergs noch auf dem R.-Tag schreibt Walther anTJlmer (Zürich 26. Okt. 1582) :Non alio quam prineipis stolidi praesidionititur [Andrea]. Hie nuper Augustae Saxonem cum lachrymis precatusest, ut Pandorae Vulcaniae [Concordienformel] mentionem faceret coramimperatore et infelicem meretriculam imperii ordinibus commendaret, utpublica imperii autboritate confirmetur; sed nihil impetrave potuit." W.fährt foit, eben erhalte erex Germaniae luco celebri" eine neue Be-stätigung dieser Tatsache und ein Gedicht auf den R.-Tag, das beginnt:

Est fatuus N. N. scortator, lurco, tyrannus,Proditor est N. N. Germanae (lentis et hostis.Passibus ambiguis afflieta ecclesia nutat,Corpore sed lacero respublica corruit aegra" u s. w.Mit dem N. N. wird wohl Kaiser Rudolf gemeint sein. Uebrigensstammen die bekannten Verse gegen die Lutheraner, die nachmals aufJ. C. Restauration des pfälzischen Calvinismus angewendet wurden (vgl.Wundt, Magazin III, 187 ff.; Häusser II a , 152 A. 39) vom Augs-burger R.-Tag; Abrah. Scultetus gibt sie in seiner Biographie (Emden1625, p. 12) und sie finden sich mehrfach handschriftlich. Eine Nürn-berger Abschrift besagt:

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