540 1532 406-407.
16. Sept. arroganza, il conte di Arimbergho non lasciö passarlo senza una
gagliarda reiettione di quello avea malignamente detto......
Il.gentiluomo dell' ill m0 cardiDale e ritornato di Colonia, con-firmando il matrimonio di quello elettore nella signora di Mans-felt, sebbene lo tiene tuttavia secreto, et pretende egli di averlocontratto legittimamcnte, tutto che sia consacrato, poiche non haancora cantata la messa. 2 J Disse di voler venire per le poste avisitar Tirapeiatore inanti che parta da questa cittä; 3 ) il che nonsi crede, come si sa che vorrebbe tener l'clettorato et la moglie,cosa che il capitolo dei canonici di quclla cittä, non glielo vuolpermettcre, oltreche sarä privato dal papa, quando tardi molto afare la cessione.".........
Yen. Cop.
1) Nach den mir vorliegenden Corresp. und Protokollen vom R.-Tagkann diese Darstellung sich nicht auf die hier angegebene Zeit beziehen,vielmehr nur eine sehr ausgeschmückte nachträgliche Wiedergabe der Vor-gänge vom 9. und 23. Aug. (no. 385 A. 5) sein. Sie soll als Beleg dafür dienen,wie mangelhaft der am Ort befindliche Gesandte über den wahren Gangder Verhandlungen unterrichtet war und wie prahlerisch die katholischenGegner diese parlamentarische Episode entstellten. Die hochgradige Er-bitterung gegen Ehem und das lebhafte Interesse des Venezianers andem „diabolischen" Pfälzer charakterisiren den starken Eindruck, den dasAuftreten der Opposition hinterliess. Vgl. Maffei II, 242.
2) Vgl. no. 358 (die „magna arcana" des Barvitius); 383. Gehhardhatte am 19. März 1578 die Priesterweihe empfangen (Ennen V,13 A. 2).
3) Vgl. Pieler, Fürstenberg p. 49.
17. Sept. 407. Die Räte zu Augsburg an Kurfürst Ludwig.Augsburg
(Verhandlung und Bedenken des Kff.-Rats über die Forderungen der
Städte. Mahnschrift der A. C. Verwandten an den Kaiser. Johann
Friedrich von Sachsen. Die Siegelung des R.-Abschieds.)
Abhörung des Abschieds im Kff.-Rat Mittwoch Nachmittag.Verzögerung der Publikation durch die Pappenheimische Sache;der Kaiser forderte und erhielt das Bedenken des Kff.-Rats „umbder sächsischen addition willen." 1 ) Die Privat-Verhandlungen derkais. geheimen Räte mit den Städten 2 ) bisher erfolglos, weil derKaiser das Begehren der Städte nicht in den Abschied bringen,die Städte mit general wörtlichen Vertröstungen sich nicht be-gnügen wollen. Die Nachricht vom Zugeständniss einer Recog-nitionsschrift für die Städte und einer gemischten Commission inder aachischen Sache grundlos. Gestern proponirte Mainz im Kff.-Rat, der Kaiser fordere Bedenken wegen der von den Städten be-gehrten Recognition (dass sie die Contributiou freiwillig zu leisten' und der Ueberstimmung der hohem Stände zu folgen nicht schuldigseien) und wegen ev. Protestation der Städte bei Publizirung desAbschieds.