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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
Seite
509
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379-380. 1582 509

auf die Bahn gebracht, „hats des papsts legat geandet", worauf die 30. JuliGeistlichen beschlossen, „der keiser soll per declaratoriam pronun-cirn, das die freistellung durch disen actum des administrators nitjustificirt sei, oder sie wellen all abziehen. Da nun der kaiser denadministratorn abzusten nit hat bereden können, hats Saxen zu-wegen bracht und gemacht, das er heut darvonzogen und seinsession im furstenrat begeben hat." 3 )............

Mb. 111/lb. f. 156. Eigb.

1) Vgl. no. 106; 257 A. 1. Sehr, „memoria" sagt: ,.bin drauf in ao.etc. 80 [!] uf den reichstag nach Augspurg gesandt worden, den reichs-sachen im F. und reichsusschussrat aufgewar[t] und mit dem grafenJachen von Ortenb. und canzler Ehem die kaiserische lehen empfangen."Sehr, kam am 21. Juli nach A.; seine fleissigen Protokolle aus demFurstenrat und Supplikationsrat Mb. 112/1.

2) Am 21. Juli erinnert August den Kaiser an dessen ihm zu Praggegebenes "Versprechen, ihn nicht über 6 Wochen halten zu wollen; ermöchte bei der weitaussehenden Verwirrung und seinem wie seiner Ge-mahlin Gesundheitszustand abreisen (Dr. 8500. Conc). Die Antwort desKaisers no. 375. Am 28. Juli erklärt A. bis zum 6. Aug. bleiben zuwollen und lehnt am 1. Aug. auch die (eigh.) Bitte des Kaisers um ev.Zugabe von ein paar Tagen der Türkenhülfe und Niederlande wegen ab(Conc ).

3) Nach Schregels Prot, gebrauchte Sachsen das Argument, „esheten sich die stet alberait den stenden widersetzt, do ein fürst zu insteed, wurds ein grosse zerrittung geben."

380. Die Käte zu Augsburg an Johann Casimir. 30. Juli

Augsburg

24. Juli: Wiedereinnähme der Session durch Baiern. Vergleichdes Kff.-Rats und Fürstenrats auf 20 Monate in 5 Jahren und10 Monate eilender Hülfe. Motivirte Weigerung der Städte.

25. Juli: Versammlung der A. C. Verwandten bei Kurpfalz. d )

26. Juli: Ausschuss für die niederländische Frage im Fürsten-rat : Oesterreich, Deutschmeister, Lüttich, Würzburg, Jülich, Hessen,Würtemberg, Mecklenburg. J. C. vorgeschlagen, Johannitermeisterdagegen. Vertrauliche Mitteilung über die gefährlichen Absichtendieses Ausschusses, der den Untertanen jeden Kriegsdienst beiAlencon oder den Staaten ohne obrigkeitliche Bewilligung beiTodesstrafe, den Ständen jede Annahme fremder Bestallung ohneConsens des Kaisers bei Strafe der Acht und Aberacht, „darein erde facto gefallen sein soll", verbieten will; die Exekution solle demKaiser allein zustehen, der zu Handhabung derselben eine AnzahlTruppen dahin legen darf, wo es ihm gefällig. Die Inhaber frem-der Bestallungen sollen sofort renunziren und sich für Zukunfteidlich verpflichten keine mehr anzunehmen. „Und letzlich dasman die Niederland mit gewalt wiederumb zum gehorsam bringe."Hessen erklärte sich im Ausschuss dagegen, die Sache gleich an-fangs in so scharfer Fassung vorzutragen..........

(Im Conc. durchgestrichen: Man bat nicht nur Sachsen undMainz zur Bewilligung von 60 Monaten gebracht, sondern traktirt